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Stammler, G. (1958). Wenzl, Aloys: Theorie der Begabung. Entwurf einer Intelligenzkunde. 2. erw. Auflage. Heidelberg (Verlag Quelle und Meyer) 1957, 151 Seiten, 9,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):762-764.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):762-764

Wenzl, Aloys: Theorie der Begabung. Entwurf einer Intelligenzkunde. 2. erw. Auflage. Heidelberg (Verlag Quelle und Meyer) 1957, 151 Seiten, 9,80 DM.

Review by:
G. Stammler

Wenzl erörtert in der Einleitung den Gegensatz zwischen objektivierender und subjektivierender Psychologie, deren Methodenstreit er für überspitzt hält, da keine der beiden Richtungen ganz auf die Verfahren der anderen verzichten könne und wolle. Er vertritt die Ansicht, „daß phänomenologische Betrachtung und verstehende Analyse einerseits, empirische, experimentelle und statistische Betrachtung andererseits sich nicht nur nicht ausschließen, sondern ergänzen“, und geht dementsprechend auf beiden Wegen an die Untersuchung seines Gegenstandes. In seinen Vorbemerkungen zur Psychologie und Phänomenologie des Denkens definiert der Autor das Denken als Erfassung und Herstellung von Bedeutungen, Beziehungen und Sinnzusammenhängen. Einer kurzen Darstellung der assoziationspsychologischen Vorstellung und deren Überwindung durch die Gestaltpsychologie läßt der Autor einen Aufriß gewisser denkerischer Gesamthaltungen, durch die sich die Menschen charakteristisch unterscheiden, folgen.

Im Hauptteil seiner Arbeit versucht der Verfasser in systematisch-phänomeno-logischer Weise den Entwurf einer Begabungslehre durch die Aufstellung von Leitlinien einer Lehre der Begabung, durch die Besonderheiten der Begabung namhaft zu machen seien (Begabung = geistige Begabung = Intelligenz).

Eine erste Charakterisierung erfährt die Begabung durch ihre jeweilige Kapazität (Fassungskraft), unter der Wenzl das Maß der Befähigung zur Bedeutungserfassung und operativen Bewältigung eines Denkgegenstandes verstanden wissen will.

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