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Kunz, H. (1958). VERSCHIEDENES: Cramer, Wolfgang: Grundlegung einer Theorie des Geistes. Philosophische Abhandlungen, Band XIV. Frankfurt a. M. (V. Klostermann) 1957. 98 Seiten. 8,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):773.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):773

VERSCHIEDENES: Cramer, Wolfgang: Grundlegung einer Theorie des Geistes. Philosophische Abhandlungen, Band XIV. Frankfurt a. M. (V. Klostermann) 1957. 98 Seiten. 8,50 DM.

Review by:
H. Kunz

Zentrales Thema der vorliegenden Schrift ist die als Versuch einer neuen Monadologie durchgeführte Theorie der transzendentalen Konstitution der Subjektivität, die in einer transzendentalen Ontologie derselben verwurzelt sein muß. Die Subjektivität weiß sich als zeitliche Realität in der Erzeugung des Gedankens „Ich denke“, wobei „Denken“ eine Weise des „Erlebens“ ist. „Das Denken ist im Erzeugen des Gedankens ‚Ich denke‘ transzendental und ontologisch zugleich. Weil ein Ich ‚Ich‘ denkt, muß ein Ich sich die Gründe seines Ich-Seins nehmen können. Das Selbst bewegt sich den Begriff des Selbst. Nicht (im Hegelschen Sinne) um eine Selbstbewegung des Begriffs handelt es sich. Das Selbst als Bewegendes bewegt sich (seinen Begriff) zu sich selbst (zu seinem konkreten, d. i. ontologisch bestimmten Begriff). Das konkrete Selbst, das nur wirklich ist in den ganzen Bedingungen seiner Konstitution, bewegt den Gedanken seiner selbst, welcher schon Realitätsgedanke ist, systematisch hin zum Begriff von den Bedingungen seiner Konstitution, zum vollentwickelten Begriff seiner selbst.“ Durch 99 Paragraphen wird These an These, jeweils mehr oder weniger eingehend expliziert, gereiht, oft — nicht durchwegs — in der Meinung, daß die eine aus der andern „folge“. Der Stil der Untersuchung erinnert an die große Tradition des spekulativen Denkens; ob sie aber mehr ist als ein zwar faszinierendes, subtiles, jedoch hoffnungsloses Denk-Glasperlenspiel, bleibt fraglich.

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