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Stierlin, H. (1958). Heintz, Peter: Soziale Vorurteile. Ein Problem der Persönlichkeit, der Kultur und der Gesellschaft. Köln (Verlag für Politik und Wirtschaft) 1957, 219 Seiten.. Psyche – Z Psychoanal., 12(4):781-782.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(4):781-782

Heintz, Peter: Soziale Vorurteile. Ein Problem der Persönlichkeit, der Kultur und der Gesellschaft. Köln (Verlag für Politik und Wirtschaft) 1957, 219 Seiten.

Review by:
H. Stierlin

Die Lehre von den sozialen Vorurteilen hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem besonderen Wissenschaftsfeld an der Grenze zwischen Soziologie und Psychologie entwickelt. Zahllose Arbeiten sind insbesondere in Amerika zu diesem Thema erschienen. Wir finden vergleichende soziologische und historische Analysen, experimentell psychologische, d. h. vorwiegend mit Tests und Fragebogen arbeitende Untersuchungen und psychiatrische Fallstudien.

Das vorliegende Werk ist wesentlich eine Bestandsaufnahme dessen, was bisher auf diesem Feld erarbeitet wurde. Mehrere hundert Arbeiten wurden verwertet. Das Übergewicht des amerikanischen Forschung zeigt sich dabei sowohl in der Übernahme englischer Begriffe (ingroup — outgroup, extrapunitiveness etc.) als auch in der Heranziehung von Beispielen aus dem amerikanischen Lebensbereich.

Zunächst versucht der Verfasser, das soziale Vorurteil zu definieren und seine verschiedenen Wesenszüge gleichsam herauszupräparieren. Dazu gehören etwa seine Klischeehaftigkeit und Affekt-geladenheit. Er zeigt dann eindrucksvoll, wie sich psychologisch vorstrukturierte Weisen der Angstbewältigung und Selbstverteidigung einer großen Mannigfaltigkeit kulturell und historisch geprägter Klischees und Projektionsmöglichkeiten bedienen können. Anschließend wird eine Analyse der Persönlichkeitsstruktur des vorurteils-freudigen Projektierers versucht. Dazu bringt der Verfasser eine Reihe interessanter Beobachtungen und Ergebnisse.

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