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Little, M. (1958). ÜBER WAHNHAFTE ÜBERTRAGUNG: Übertragungspsychose. Psyche – Z Psychoanal., 12(5):258-269.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(5):258-269

ÜBER WAHNHAFTE ÜBERTRAGUNG: Übertragungspsychose

Margaret Little

Translated by:
Aus dem Englischen übersetzt von Lotte Dorner

I

In der Praxis begegnet man mitunter Patienten, die Übertragungsinterpretationen nicht verwerten können; der Unterschied zwischen diesen und anderen Patienten ist qualitativ, nicht quantitativ. Sie bilden keine bestimmte Gruppe, aber zu ihnen gehören Patienten, die an Charakterstörungen, sexueller Perversion, manchen psycho-somatischen Symptomen leiden, Psychopathen usw., das heißt, Personen ohne Anzeichen einer Psychose, aber mit starken Angstzuständen, sowohl Verfolgungsangst wie depressiver Angst.

Wenn man einem solchen Patienten eine Übertragungsdeutung gibt, wird sie entweder als bedeutungslos empfunden und kann nicht verwertet werden; oder sie wird vom Patienten mit scheinbarem Verständnis akzeptiert. Später aber wird dem Analytiker klar, daß sie keine Wirkung gehabt, keine Einsicht erzeugt hat.

In der Analyse dieser Patienten entdeckt man mehrere weitere Eigentümlichkeiten:

a)   Die übliche Analyse ihrer Träume führt zu keinem Ergebnis. Sie bringen zwei Arten von Träumen; bei der einen führt der manifeste Inhalt zu unzähligen Assoziationen, es ist aber kein bedeutsamer, latenter Inhalt zu entdecken; der Traum besteht nur aus Abwehrmechanismen. Bei der anderen sind manifester und latenter Inhalt ein und dasselbe, der manifeste Inhalt ist der Traumgedanke.

b)   Das Denken weist Defekte auf. Die Fähigkeit zu symbolisieren ist mangelhaft, man findet „symbolische Gleichungen“ (Primärvorgangssymbolisierungen), konkretes Denken; die Fähigkeit zu richtigen Schlußfolgerungen fehlt weitgehend.

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Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

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