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Grunberger, B. (1958). ÜBER-ICH UND NARZISSMUS IN DER ANALYTISCHEN SITUATION. Psyche – Z Psychoanal., 12(5):270-290.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(5):270-290

ÜBER-ICH UND NARZISSMUS IN DER ANALYTISCHEN SITUATION

Béla Grunberger

I

Die archaische, quasi biologische Beziehung, die die narzißtische Vereinigung von Analytiker und Analysand darstellt, verschafft der Analyse innerhalb der psychiatrischen und medizinischen Heilmethoden eine Sonderstellung. Die narzißtische Regression spielt zwar bei allen Therapien eine gewisse Rolle; der wesentliche Unterschied bei der Psychoanalyse ergibt sich aus der Art, wie sich der Kranke in die therapeutische Situation einläßt. Der Weg, den der Kranke in der analytischen Situation durchmißt, sieht anders aus, verläuft in anderen Dimensionen und gelangt vor allem zu Ergebnissen, die den eigentlichen klinischen Rahmen übersteigen und von grundlegender Bedeutung für den betreffenden Menschen sind. Alle diese Fakten gehören zur Methode und bilden ihr besonderes Charakteristikum.

Die Erfahrung lehrt, daß die Zahl derjenigen, denen eine Analyse dienlich wäre, weit größer ist als die Zahl derer, die sich tatsächlich dazu entschließen. Es findet also eine Auslese statt, die sich aber unserer Beobachtung entzieht und nur in ihren Ergebnissen zutage tritt. Entgegen manchen Annahmen hat uns die Praxis u. a. gelehrt, daß es sich hierbei nicht nur um soziale oder wirtschaftliche Faktoren handelt. Selbst bei absoluter nosographischer Identität der Krankheitsbilder wird eine bestimmte Kategorie der Kranken die Analyse suchen, während eine andere — sehr viel zahlreichere — sie niemals auf sich nimmt.

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