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Kondo, A. (1958). DIE MORITA-THERAPIE: Eine japanische Neurosen-Therapie. Psyche – Z Psychoanal., 12(5):309-319.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(5):309-319

DIE MORITA-THERAPIE: Eine japanische Neurosen-Therapie

Akihisa Kondo

Translated by:
Aus dem Englischen übersetzt von Emma von Pelet

Die Morita-Therapie, wie sie in der japanischen Psychiatrie genannt wird, wurde vor ungefähr dreißig Jahren von dem verstorbenen Prof. Morita ins Leben gerufen und von seinem Nachfolger Prof. Kora an der Jikei-Medizinschule in Tokio weiterentwickelt. Sie wird jetzt von japanischen Psychiatern als eine der wirksamsten Neurosen-Therapien anerkannt.

Der Morita-Therapie zufolge sind alle neurotischen Symptome Ausdruck des gesamten, die inneren Konflikte darstellenden Prozesses oder der durch sie verursachten Leiden, die auf die vergeblichen Versuche des Patienten zurückzuführen sind, seine Angst zu überwinden, sie zu leugnen oder ihr zu entrinnen. Diese Angst wird durch eine spezifische Reaktion des Patienten auf seine Umwelt hervorgerufen. Er hat das Gefühl, seine psychischen wie seine physischen Reaktionen seien nur ihm eigentümlich und unterschieden sich abnormer Weise von denjenigen anderer Menschen. In Wirklichkeit zeigen normale Menschen gewöhnlich die gleichen oder ähnliche Reaktionen, denken oder fühlen aber nie, daß diese etwas Besonderes oder abnorm seien.

So sagt zum Beispiel Morita, daß, wenn wir das erste Mal einem Fremden begegnen, öffentlich auftreten oder eine Rede halten, wie gewöhnlich eine gewisse Spannung und Aufregung empfinden. Im weiteren Verlauf jedoch fühlen wir uns entspannt, oder wir haben uns konzentriert und sind uns der anfänglichen Verwirrung bewußt geworden.

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