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Parin, P. (1958). DIE INDIKATION ZUR ANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 12(6):367-387.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(6):367-387

DIE INDIKATION ZUR ANALYSE

Paul Parin

Freud schrieb 1904 (3): „Die Natur der psychoanalytischen Methode schafft Indikationen und Gegenanzeigen sowohl von seiten der zu behandelnden Personen als auch mit Rücksicht auf das Krankheitsbild.“ 1922 (7) zählte er folgende Krankheitsbilder auf, die im Prinzip der Psychoanalyse zugänglich schienen: Hysterie und Zwangsneurosen, Phobien und Hemmungen, Charakterverbildungen, sexuelle Perversionen, Schwierigkeiten des Liebeslebens.

Ungefähr an diesen Rahmen wollen wir uns mit unseren Betrachtungen halten. Zwar hat Freud (4) schon 1905 eine psychoanalytische Behandlung der Psychosen vorhergesagt und 1922 vom gelegentlichen Gelingen der psychoanalytischen Beeinflussung körperlicher Krankheiten, wir würden heute sagen psychosomatischer Krankheiten, berichtet. Wir wollen aber die Indikation zur Behandlung solcher Störungen nicht besprechen und auch die psychoanalytische Behandlung von Kindern und Jugendlichen auslassen.

Eine zweite Beschränkung, der wir uns unterziehen und die teilweise mit der ersten zusammenfällt, ist die, daß wir uns an die Indikation zur eigentlichen psychoanalytischen Kur halten; bei dieser wird mittels freier Assoziationen Unbewußtes dem Bewußtsein zugänglich gemacht. Unter Verwendung der Übertragung werden Widerstände aufgedeckt und überwunden. Eine Erweiterung und Festigung des Ich wird angestrebt.

Suggestive Methoden, welche psychoanalytische Anschauungen und Kenntnisse benützen, und jene Behandlungsarten, bei denen die Gegenübertragung als therapeutisches Mittel im Verhältnis zur Übertragung des Patienten auf den Therapeuten überwiegt, lassen wir aus.

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