Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To suggest new content…

PEP-Web Tip of the Day

Help us improve PEP Web. If you would like to suggest new content, click here and fill in the form with your ideas!

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Redlich, F.C. (1958). KLASSENZUGEHĂ–RIGKEIT, KULTUR UND SCHIZOPHRENIE. Psyche – Z Psychoanal., 12(7):401-407.
  

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(7):401-407

KLASSENZUGEHÖRIGKEIT, KULTUR UND SCHIZOPHRENIE

Fritz C. Redlich

Translated by:
Übersetzt von K. Hügel

Sind soziale und kulturelle Faktoren wesentliche Determinanten für die Häufung, Erscheinungsform, Ätiologie und Therapie von schizophrenen Erkrankungen? Diese Fragen sollen im folgenden in Form eines knappen Überblicks über den gegenwärtigen Stand unseres Wissens diskutiert werden, wobei die Ergebnisse einer Forschungsarbeit über Klassenzugehörigkeit und Geisteskrankheit, die von einer Gruppe von Sozialwissenschaftlern und Psychiatern an der Yale Universität durchgeführt wurde, bereits mitberücksichtigt sind (11, 17).

Über das Gesamtvorkommen der Schizophrenie gibt es bis jetzt noch keine endgültigen Ziffern. Die veröffentlichten Zahlen, z. B. die von Malzberg (16), beziehen sich nur auf internierte Schizophrene, und selbst die besten erhältlichen Daten — in der von Lemkau und Tietze hergestellten, kritisch kommentierten Übersicht (14) sowie einer neueren Aufstellung von Lemkau (13) — geben keine echten Verhältnisziffern im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Es ist irreführend, die Zahl der internierten Patienten zugrunde zu legen; diese Zahl hängt in erheblichem Ausmaß vom Umfang der Störung ab, dann aber auch von recht komplizierten sozialökonomischen Faktoren, die die Internierung von Patienten begünstigen oder einschränken. Einige Arbeiten, in denen das zahlenmäßige Verhältnis internierter Schizophrener der verschiedenen ethnischen Gruppen verglichen wird und die in einer guten Zusammenfassung von Benedict und Jacks (1) vorliegen, sagen jedoch nichts aus über die absolute Häufigkeit in den verschiedenen Gruppen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.