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Krapf, E. (1958). DIE SOZIALE THERAPIE DER SCHIZOPHRENIE. Psyche – Z Psychoanal., 12(7):408-414.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(7):408-414

DIE SOZIALE THERAPIE DER SCHIZOPHRENIE

Eduardo Krapf

Es war wohl niemals so schwer wie heute, allgemeinverbindliche Feststellungen darüber zu machen, welche Fälle zur schizophrenen Gruppe gehören und welche nicht. Wahrscheinlich wären aber die meisten Psychiater einverstanden, wenn man sagte, daß alle unzweifelhaft Schizophrenen durch ihr Verhalten zeigen, daß sie in einer eigenen, abgetrennten Welt leben und daß das wichtigste Ziel der Behandlung dieser Patienten darin bestehen muß, sie in die normale Welt zurückzubringen, zumindest soweit, als es notwendig ist, um sozial annehmbare Reaktionen auf zwischenmenschliche Kontakte zu erhalten. Wenn man die therapeutischen Ansätze, die sich in diesem Sinne als wirksam erwiesen haben, analysiert, so ergibt sich, daß sie in zwei große Kategorien geteilt werden können: Entweder der Schizophrene selbst ändert sich so weitgehend, daß er fähig wird, in der normalen Welt zu leben, oder die Umgebung wird so modifiziert, daß sie zu einem adäquaten Medium für den Schizophrenen wird.

Unter den Behandlungsweisen des schizophrenen Individuums gibt es solche, die, was immer sie sonst bewirken mögen, das Funktionieren des Gehirns beim Patienten bessern. Insulinkomas, Krampfschocks und die verschiedenen Formen der Ruhigstellung und des Dauerschlafs können in dieser Hinsicht erwähnt werden.

Die psychotherapeutische Methode, die den Schizophrenen als individuelle Person behandelt, setzt an ganz anderer Stelle an.

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