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von Niederh̦ffer, M. (1958). Stumper, Ernest: Triebstruktur und Geisteskrankheiten. Bern (Verlag Hans Huber) 1956, 159 Seiten, 19,80 DM.. Psyche РZ Psychoanal., 12(8):834-835.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(8):834-835

Stumper, Ernest: Triebstruktur und Geisteskrankheiten. Bern (Verlag Hans Huber) 1956, 159 Seiten, 19,80 DM.

Review by:
M. von Niederhöffer

Der Verfasser versucht in diesem Buch auf Grund seiner bei 400 Geisteskranken der Anstalt Ettelbrück/Luxemburg gemachten Erfahrungen, die Vorteile und Grenzen des Szonditests bei der Diagnostik von Psychosen zu zeigen. Szondi definiert im Vorwort die Geisteskranken als Schicksalskranke, d. h. erbkranke Menschen, bei denen „einerseits eine krankhafte Steigerung, eine Hypertonie des Partizipationsdranges nach Eins-Sein mit dem anderen und der Welt besteht. Sie ertragen das allmenschliche Schicksal des Alleinseins nicht. Andererseits aber machen sie durch falsche Allmachtsübertragung Trugpartizipationen. Diese führen dann zu Trugwahrnehmungen und Wahnvorstellungen, ein anderes Mal zu krankhaften Stimmungen, Verhaltungen und Handlungen, die klinisch verschieden diagnostiziert werden“. Die Triebdiagnostik zeige jedoch, daß derselbe Psychotiker auf verschiedenen Wegen Versuche macht, das Alleinsein zu überwinden. Und weil Abwehrart und Trieblösung der irrealen Partizipation sich von Mal zu Mal ändern, kann immer nur der jeweilige Versuch des Psychotikers, mit den mitgebrachten, für ihn nicht synthetisierbaren Triebgegensätzen fertig zu werden, diagnostiziert werden.

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