Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return to the issue’s Table of Contents from an article…

PEP-Web Tip of the Day

You can go back to to the issue’s Table of Contents in one click by clicking on the article title in the article view. What’s more, it will take you to the specific place in the TOC where the article appears.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Lehmann, H. (1958). Wurzbacher, Gerhard; Jaide, Walter; Wald, Renate; von Recum, Hasso; Cremer, Marlies: Die junge Arbeiterin. Beiträge zur Sozialkunde und Jugendarbeit. München (Juventa-Verlag) 1958, 454 Seiten, 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(8):860-862.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(8):860-862

Wurzbacher, Gerhard; Jaide, Walter; Wald, Renate; von Recum, Hasso; Cremer, Marlies: Die junge Arbeiterin. Beiträge zur Sozialkunde und Jugendarbeit. München (Juventa-Verlag) 1958, 454 Seiten, 19,80 DM.

Review by:
H. Lehmann

In den letzten Jahren wurden zahlreiche Arbeiten über Probleme der jungen Generation veröffentlicht; die Urteile und Schlußfolgerungen sind bekanntlich derart unterschiedlich, daß wir daraus erneut erkennen, wie falsch alle Verallgemeinerungen über „die heutige Jugend“ wären. Gerade bei Beurteilung des jungen Menschen gilt es vorsichtige und differenzierende Untersuchungen anzustellen.

Die vorliegende Forschung über die junge Arbeiterin — aus einem vorbildlichen Team-Wirken von Soziologen, Psychologen und Pädagogen entstanden — darf als einer der wichtigsten Beiträge zur Jugendforschung bezeichnet werden, weil die Diagnosen sich auf sehr gründliche Erhebungen stützen. Erfahrene Fachleute haben mit Hilfe von Studentinnen und Sozialarbeiterinnen junge Mädchen verschiedenen Alters befragt, die als Ungelernte in den Fabriken tätig sind — mehr noch: sie haben mit ihnen zusammengewohnt und mit ihnen gearbeitet, um Erfahrungen zu sammeln. Die Forschung erstreckte sich auf Betriebe aller Art in Klein-, Mittel- und Großstädten des ganzen Bundesgebietes. Eine Sammlung monographischer Darstellungen gewährt außerdem tiefe Einblicke in die Lebensgeschichte einzelner junger Arbeiterinnen und charakterisiert ihr Milieu sowie ihre Beziehungspersonen. Nach bürgerlichem Vorurteil gehört die ungelernte Fabrikarbeiterin zu einer sozial, bildungsmäßig und moralisch tiefstehenden Menschengruppe.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.