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Biermann, G. (1958). JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Zulliger, Hans: Bausteine zur Kinderpsychotherapie und Kindertiefenpsychologie. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1957, 250 Seiten, 24,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(8):862.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(8):862

JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Zulliger, Hans: Bausteine zur Kinderpsychotherapie und Kindertiefenpsychologie. Bern und Stuttgart (Verlag Hans Huber) 1957, 250 Seiten, 24,80 DM.

Review by:
G. Biermann

Kaum einer erscheint so berechtigt, Wesentliches über die Kinderpsychotherapie auszusagen wie Zulliger, der neben anderen bedeutenden Arbeitsgebieten, so z. B. der Testpsychologie, fast ein halbes Jahrhundert seine Tätigkeit der Psychotherapie des Kindes gewidmet hat. Aus dem Titel des Buches spricht die Bescheidenheit des Wissenden, daß vorerst gerade auf diesem Gebiet all unser Tun nur Sammeln und Vorbereiten ist.

Von den zahlreichen bisher verstreut veröffentlichten Arbeiten Zulligers wurden in den „Bausteinen“ 16 wesentliche Arbeiten aus den Gebieten der Kinderpsychologie, Kinderpsychiatrie und Kinderpsychotherapie zusammengetragen. Zulligers Gedanken über das Kinderspiel, die Symbolbedeutung in der Kinderbehandlung, kollektiv-psychologische Erscheinungen bei Kindern, Beobachtungen über kindliche Sexualität, Jugendverwahrlosung u. a. m. vermitteln dem in der kindertherapeutischen Praxis Tätigen eine Fülle von Anregungen.

Was wir bei Zulliger bewundern, und was ihn aus der Menge der Kindertherapeuten seiner Zeit heraushebt, ist seine Kunst, ein fundamentales tiefenpsychologisches Wissen um die Regungen der Kinderseele in eindringlich-menschlicher Form der Aussage dem Leser zu vermitteln. Als Musterbeispiel einer derartigen konzentriert-vielschichtigen Durchdringung sei nur die in der „Psyche“ 1956 erstmals veröffentlichte „Psychoanalyse einer Blitzheilung“ erwähnt.

Das Schlußwort über Ausbildung und Berufung des Kindertherapeuten ist bisher kaum klarer und verbindlicher formuliert worden und dürfte in seiner klassischen Darlegung zu einer Art Grundregel kindertherapeutischer Arbeit werden.

Wir haben keinen Zweifel, daß die „Bausteine“, die Zulliger dem Gebäude einer zukünftigen Kinderpsychotherapie beifügt, zu ihrem tragenden Fundament gehören werden.

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