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Biermann, G. (1958). Haffter, Carl und R. Gschwind-Gass: Das Verhalten der Eltern während der Psychotherapie mit dem Kind. (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 6 (1957), Seite 249 bis 254.). Psyche – Z Psychoanal., 12(8):874-875.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(8):874-875

Haffter, Carl und R. Gschwind-Gass: Das Verhalten der Eltern während der Psychotherapie mit dem Kind. (Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 6 (1957), Seite 249 bis 254.)

Review by:
G. Biermann

Im Gegensatz zu Lebovici vertreten Verfasser die Ansicht einer notwendigen Einbeziehung der Eltern in die Psychotherapie des Kindes. Sie analysieren in ihrer Arbeit die verschiedenen Fehlhaltungen des Kindes und auch der Eltern, welche den positiven Ausgang einer Psychotherapie stören können. Hierbei spielt die Form der ersten Kontaktaufnahme des Kindes zum Therapeuten oft eine entscheidende Rolle.

Unter den falschen Erwartungen und Absichten, mit denen Eltern an die Behandlung ihres Kindes denken, findet sich die nicht vollzogene Aufklärung irgendeines, z. B. sexuellen Problemes, welche man dem Therapeuten überlassen möchte; oder auch der Wunsch, den Therapeuten in die Rolle des Schiedsrichters im Konflikt zwischen Eltern und Kind zu drängen, wobei der Therapeut im Grunde nur den verlängerten Arm elterlicher Autorität darstellen soll, wohl auch direkt zum Bundesgenossen in Auseinandersetzungen mit anderen Autoritäten des Kindes aufgerufen wird. Aber auch bei sinnvollem Auftrag zu einer Psychotherapie des Kindes können erhebliche Hindernisse auftreten: Anfangswiderstände gegen die Behandlung haben oft ihre Ursache in der Angst, daß das Kind Familiengeheimnisse, meist Familienzerwürfnisse ausplaudern wird, was auf die Schuldgefühle der in der Erziehung versagenden Eltern hinweist. Es entwickelt sich manchmal eine Eifersucht auf die gute Beziehung des Kindes zum Therapeuten, der besonders von jungen, unreifen Müttern als Konkurrent in der Liebe zu ihrem Kind empfunden wird. Nicht selten liegt ein eigenes Bedürfnis der Eltern nach einer Psychotherapie vor. In diesem Falle ist die „Behandlung des Kindes als Vorwand“ oft durchsichtig. Es liegt in der Aufgabe des Therapeuten, der Mutter die Notwendigkeit einer eigenen Analyse klarzulegen, durch welche eine gesonderte Behandlung des Kindes meist hinfällig wird.

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