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Thomä, H. (1958). DIE ORGANISCH KRANKEN IN TIEFENPSYCHOLOGISCHER DIAGNOSTIK. Psyche – Z Psychoanal., 12(9):497-510.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(9):497-510

DIE ORGANISCH KRANKEN IN TIEFENPSYCHOLOGISCHER DIAGNOSTIK

Helmut Thomä

Bevor wir uns der tiefenpsychologischen Diagnostik organisch Kranker zuwenden, müssen wir auf einige allgemein leitende Prinzipien der tiefenpsychologischen Diagnostik eingehen. Wir fragen zunächst nach ihren besonderen diagnostischen Mitteln, nach der speziellen tiefenpsychologischen Methode, die uns schrittweise von der Diagnostik zur Diagnose führt. Dabei stützen wir uns im wesentlichen auf psychoanalytische Erfahrungen. Mindestens seit den ersten Schriften zur „Ich-Psychologie“, also etwa seit 1920, „läßt sich“, um mit Anna Freud zu sprechen, „das Arbeitsprogramm der analytischen Forschung sicher nicht mehr mit dem Namen Tiefenpsychologie decken“. Wir denken bei „tiefenpsychologisch“ sofort an das „Unbewußte“, und es ist ein essentieller Bestandteil jeder tiefenpsychologischen Diagnostik, die unbewußte Komponente jeder Bio- und Pathographie zu erforschen, aber — und das ist der Sinn der Worte Anna Freuds — nie in Isolation und außerhalb der Dialektik von „Ich“ und „Welt“. Am Anfang der Tiefenpsychologie stand, noch ehe der volle Umfang unbewußter Prozesse an unserem Verhalten entdeckt war, die Tatsache, daß „diese Psychologie nicht eine deskriptiv und experimentell forschende Psychologie, sondern“ — R. Heiss zitierend — „eine handelnde und behandelnde Psychologie“ war. Daraus hat sich eine Methodik der Beobachtung entwickelt, deren wesentlichster Bestandteil die diagnostische und therapeutische Anwendung der Übertragungs- und Gegenübertragungsvorgänge ist.

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