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Rümke, H.C. (1958). ETRACHTUNGEN ZUM PROBLEM: „SICH ÖFFNEN UND SICH SCHLIESSEN“. Psyche – Z Psychoanal., 12(9):550-560.

(1958). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(9):550-560

ETRACHTUNGEN ZUM PROBLEM: „SICH ÖFFNEN UND SICH SCHLIESSEN“

H. C. Rümke

Translated by:
M. Eicke

Einleitung

Seit Jahren schon beschäftigt, nein, fasziniert mich das Phänomen, daß der Mensch die Fähigkeit besitzt, sich zu öffnen und zu schließen. Wir alle kennen das. Es gehört zu jenen psychologischen und psychopathologischen Erscheinungen, welche vollkommen vernachlässigt werden, ungeachtet der Bedeutung, die ihnen für ein adäquates Verständnis des gesunden und kranken Seelenlebens zukommt. In meiner Rektoratsrede: „Een bloeiende psychiatrie in gevaar“ („Über die Gefährdung einer lebendigen Psychiatrie“) habe ich erstmals davon gesprochen. Ich wies dort auf die Gefahr hin, daß die Alteration des seelischen Lebens mit den Tiefen des menschlichen Daseins verwechselt werde, und sagte: „Das tiefste Erleben manifestiert sich nicht in der Krankheit, sondern in den sublimsten Augenblicken des gesunden Lebens. Solche Momente sind von kurzer Dauer, dann schließt sich das normale Leben wieder ab und kehrt zu seiner Lebensweise im ‚Man‘ zurück, eine Lebensweise, die je nach Temperament mehr oder weniger befriedigt. Es ist ein Zeichen von Normalität, daß das Leben sich wieder schließt. Beim Geisteskranken bleibt es offen und auf schamlose Weise sichtbar, in ein grelles und bizarres Licht getaucht, das den Wahnsinn offenbart. Das Problem der Gesundheit ist in erster Linie ein solches der Form. Sich öffnen und sich schließen sind grundlegende Elemente des seelischen Ausdrucks und Stils.

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