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Bash, K.W. (1959). STAUDENMAIERS ERBE. Psyche – Z Psychoanal., 12(10):624-633.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(10):624-633

STAUDENMAIERS ERBE

K. W. Bash

I

Eine „Magie als experimentelle Naturwissenschaft“ in dem Sinne, wie Ludwig Staudenmaier (17, 2) sie forderte, hat es nicht gegeben, da die eigenen Dämonen sich des kühnen Experimentators bemächtigten und ihn schließlich in psychotischer Umnachtung zugrunde gehen ließen. Was er als Magie bezeichnete und zu beherrschen glaubte, war, psychopathologisch gesehen, Wahn. Den Nachfahren hat er aber die Frage nach Wesen und Ort der „Magie“ im naturwissenschaftlich-psychologischen Weltbild hinterlassen. Das Symposion der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapie und Tiefenpsychologie über „Sicherung und Magie“ an ihrem Kongreß 1958 in Wiesbaden hat erneut Anlaß gegeben, darüber nachzudenken. Der Untertitel lautete „Zur Kritik der sozialen Funktion des Aberglaubens“ und setzte damit stillschweigend Magie und Aberglauben gleich. Wie weit dies berechtigt war, wird noch zu untersuchen sein.

Über die Ähnlichkeit schizophrener Symptome mit manchem, was ehemals unter dem Namen Magie lief, ist oft geschrieben worden, doch das anscheinend „Magische“ in den Psychosen soll uns vorderhand nicht näher beschäftigen. Die Hinweise sind nicht weniger zahlreich, daß unter den zu Vorzeiten als Hexen und Zauberern Verschrieenen sich manche hysterische Neurose, mancher von Zwangssymptomen Geplagte und manch anderer, nicht genau zu rubrizierender neurotisch Leidender befunden haben muß.

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