Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for a specific phrase…

PEP-Web Tip of the Day

Did you write an article’s title and the article did not appear in the search results? Or do you want to find a specific phrase within the article? Go to the Search section and write the title or phrase surrounded by quotations marks in the “Search for Words or Phrases in Context” area.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Stammler, G. (1959). Graber, Gustav Hans: Psychologie des Mannes. Bern—Stuttgart (H. Huber — E. Klett) 1957. 320 Seiten, 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(12):927-928.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(12):927-928

Graber, Gustav Hans: Psychologie des Mannes. Bern—Stuttgart (H. Huber — E. Klett) 1957. 320 Seiten, 19,80 DM.

Review by:
G. Stammler

Seinen Büchern „Seelenspiegel des Kindes“ und „Die Frauenseele“ ließ der Autor nun eine „Psychologie des Mannes“ folgen. Es geht ihm in diesem Werk um die Frage nach Eigenart und Selbstverwirklichung des Mannes, welche ihn streckenweise über das rein Psychologische hinausführt. Das Wesen des Mannes charakterisiert nach Graber das Streben nach Lösung von allen Bindungen, die vom Ich ausgehen (Streben nach Besitz, nach Genuß, nach irgendeiner Überlegenheit usw.). Der dem Manne aufgegebene Weg — geschichtlich wie individuell — führt „von der Eigenart der Ich-Eroberung zur Ich-Überwindung in der Selbstverwirklichung“, welche „Erkenntnis und Freiheit in der Liebe“ bedeutet. Nach der Überzeugung des Autors findet sich in jedem Manne mehr oder weniger bewußt das Verlangen nach diesem Ziel.

Graber verfolgt zunächst den Weg des Mannes in der Geschichte zur Zeit des Matriarchats, im Übergang zum Patriarchat und in der patriarchalen Gesellschaftsstruktur; er kommt dabei zu dem Schluß, daß die von Männern geleitete Menschheit in ein gefährliches Stadium seelischer Erkrankung geraten ist, welches ihre Existenz gefährdet. Ichsüchtige Strebungen nach Macht und Geltung führten zu dieser Entwicklung, und nur in der Zunahme des weiblichen Einflusses, im Gleichgewicht der Geschlechter, sieht Graber die Möglichkeit einer Zukunft.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.