Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for a specific phrase…

PEP-Web Tip of the Day

Did you write an article’s title and the article did not appear in the search results? Or do you want to find a specific phrase within the article? Go to the Search section and write the title or phrase surrounded by quotations marks in the “Search for Words or Phrases in Context” area.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Thorner, H.A. (1959). JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Winnicott, D. W.: Collected Papers. Through Paediatrics to Psycho-Analysis. London (Tavistock Publications Ltd.) 1958.. Psyche – Z Psychoanal., 12(12):933-936.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(12):933-936

JUGENDPSYCHOLOGIE UND -THERAPIE: Winnicott, D. W.: Collected Papers. Through Paediatrics to Psycho-Analysis. London (Tavistock Publications Ltd.) 1958.

Review by:
H. A. Thorner

Der vorliegende Sammelband von wissenschaftlichen Arbeiten ist der dritte Band, den Donald W. Winnicott in schneller Folge veröffentlicht hat. Der Band ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Die 26 Arbeiten stellen den Werdegang Winnicotts dar, wie er sich aus einem analytisch orientierten Kinderarzt zu einem Analytiker und Kinderanalytiker entwickelt hat. Sein Werdegang illustriert, wie verschieden die Position des Analytikers von heute ist, verglichen mit der Freuds, als er die Analyse aufbaute. Der Druck der Masse der Patienten nach schneller Heilung steigt, und der Analytiker kann oder will sich dieses Druckes nicht erwehren. Die gegenwärtige Position ist im vorliegenden Bande widergespiegelt. Winnicotts Reaktion auf diesen Druck nach Heilung spricht für seinen Wunsch, diese Hilfe zu bringen, und wir sind ihm zu Dank verpflichtet, daß er nicht nur nicht vergessen hat, wie er zur Analyse gekommen ist, sondern im Gegenteil es deutlich macht, daß er sich niemals von der pädiatrischen Praxis, die sein Ausgangspunkt war, gelöst hat. Das ist seine Stärke und seine Schwäche. Auch Freud war sich des Druckes der therapeutischen Aufgabe bewußt, aber er machte ihm keine Konzessionen. Obwohl er die Heilung des Patienten als das schließliche Ziel niemals aus dem Auge verlor, sah er in der analytischen wissenschaftlichen Forschung den besten und schnellsten Weg, dieses Ziel zu erreichen.

Bei der Lektüre fühlt man von Anfang an den Druck, den die ärztlichen Konsultationen auf den Arzt ausüben, und den sozialen Druck, der den Arzt zwingt, sich mit einer größeren Anzahl von Fällen zu beschäftigen, als er es sich wünscht. Als Leiter der psychiatrischen Abteilung des Kinderkrankenhauses „Paddington Green“ in London muß Winnicott im Laufe der Jahre Tausende von Kindern gesehen haben.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.