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Biermann, G. (1959). Harnack, Gustav Adolf von: Wesen und soziale Bedingtheit frühkindlicher Verhaltensstörungen. Basel, New York (S. Karger) 1953. 88 Seiten, 10,80 DM.Nervöse Verhaltensstörungen beim Schulkind. Eine medizinisch-soziologische Untersuchung. Stuttgart (Gg. Thieme) 1958. 92 Seiten, 9,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(12):937-938.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(12):937-938

Harnack, Gustav Adolf von: Wesen und soziale Bedingtheit frühkindlicher Verhaltensstörungen. Basel, New York (S. Karger) 1953. 88 Seiten, 10,80 DM.Nervöse Verhaltensstörungen beim Schulkind. Eine medizinisch-soziologische Untersuchung. Stuttgart (Gg. Thieme) 1958. 92 Seiten, 9,80 DM.

Review by:
G. Biermann

Verfasser führt seit Jahren medizinisch-soziologische Untersuchungen an Großstadtkindern durch. In einer ersten Veröffentlichung (Ref. Psyche VI, Seite 556) berichtete Verfasser über Untersuchungen an 2400 Schulanfängern, die in ihrer Zusammensetzung einen repräsentativen Querschnitt der Gesamtbevölkerung boten. Mittels Fragebogen, Gespräch mit der Mutter, Untersuchung und Aussprache mit dem Kind, sowie dessen Beurteilung durch den Lehrer kam Verfasser zu folgenden Ergebnissen: 61 % der Kinder waren mit einer oder mehreren Verhaltensstörungen behaftet. Die Reaktionsweise des kindlichen Organismus ist unspezifisch, sie reicht von den harmlosesten Störungen des Daumenlutschens und Nägelkauens bis zu den schwersten Störungen der Enuresis, des Pavor nocturnus, wie überhaupt der verschiedenen Formen von Angst und Furcht. Während die Gesamthäufigkeit der Störungen in den sozialen Schichten nur gering schwankt, finden sich in den sozialen Oberschichten mehr Appetitstörungen und Hyper-motorik, in Kreisen unqualifizierter Arbeiter mehr Symptome erzieherischer Verwahrlosung. Nur bei einem Viertel der Familien fehlen störende Milieufaktoren, aber auch bei Kindern aus diesen Familien finden sich noch 53,4 % Verhaltensstörungen. Hier wären nach Meinung des Verfassers noch differenziertere Milieuanalysen am Platze. Die stärkste Häufung von Verhaltensstörungen finden sich mit 75 % bei Kindern stark nervöser Mütter.

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