Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To convert articles to PDF…

PEP-Web Tip of the Day

At the top right corner of every PEP Web article, there is a button to convert it to PDF. Just click this button and downloading will begin automatically.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Biermann, G. (1959). Sicker, Albert: Kind und Film. Der Einfluß des Filmes auf das Seelenleben des Kindes. Bern—Stuttgart (Hans Huber) 1956. 143 Seiten, kart., 12,— Fr./DM.. Psyche – Z Psychoanal., 12(12):938-939.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(12):938-939

Sicker, Albert: Kind und Film. Der Einfluß des Filmes auf das Seelenleben des Kindes. Bern—Stuttgart (Hans Huber) 1956. 143 Seiten, kart., 12,— Fr./DM.

Review by:
G. Biermann

Bei filmpsychologischen Untersuchungen an Kindern und Jugendlichen hat sich, über einfache Verhaltens- und Ausdrucksstudien hinaus, die Kombination des Filmerlebnisses mit testpsychologischen Untersuchungen als besonders ergiebig erwiesen.

In dieser Richtung arbeitete Verfasser vom heilpädagogischen Institut Fribourg. Er ließ ca. 500 8- bis 14jährige Kinder zu einem Märchenfilm „Hänsel und Gretel“ mittels Fragebogen Stellung nehmen und analysierte vor und nach dem Filmbesuch mit dem Pigem-Test und Tu-anima-Test das Triebver-halten der Kinder.

Übereinstimmend mit andern Untersuchungen kommt Verfasser zu den Schlußfolgerungen, daß das Kind in einer stark gefühlsmäßig fundierten Reaktion den Film in seiner eigenen Welt durchaus real erlebt, sich wohl auf der Seite des Guten hält, aber doch auf die Dauer schlechten Einflüssen zugänglich werden kann. Im übrigen erlebt jedes Kind den Film individuell, indem dieser unbewußte Erlebnisbereitschaften mobilisiert. Dagegen erziehe der Film nicht zu Oberflächlichkeit und Illusionen und führe auch nicht zu Abwegigkeit und Verbrechen.

Mit einem vernünftig dosierten, der Gesamterziehung angepaßten Filmbesuch würden sich bei normalen, wie auch gefährdeten Kindern die positiven Filmeinflüsse auswirken, die besonders bei Jugendlichen zum intensiven psychischen Miterleben im Sinne der Ich-Findung anregen. Verfasser belegt diese Erfahrungen mit einzelnen ausführlichen Beispielen.

Einschränkend

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.