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Gillespie, W.H. (1959). Die Neurotische Ich-Deformierung. Psyche – Z Psychoanal., 13(2):108-111.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(2):108-111

Die Neurotische Ich-Deformierung

W. H. Gillespie

Translated by:
Käte Hügel

Wir sind uns wohl alle darüber einig, daß Dr. Gitelson uns eine ausgezeichnete Einleitung zu unserem Symposion über Ich-Deformierungen gegeben hat. Er hat sich auf die klinische Aspekte des Themas konzentriert, hat über lebendige, handelnde Menschen in ihrer Umwelt und in der analytischen Sprechstunde gesprochen—über die Wirklichkeit also, die den Abstraktionen, die wir theoretisch als Ich-Struktur und Ich-Funktionen beschreiben, zugrunde liegt. Zugleich hat er in genügender Ausführlichkeit und Detailliertheit Material eines besonderen Falls vorgelegt, so daß ein klares Bild der Probleme entstand, die ihm vorschweben, und wir die Möglichkeit haben, uns ähnlicher Fälle aus unserer eigenen Praxis zu erinnern.

Natürlich kann ich in meinem Diskussionsbeitrag nicht ebenso ausführlich werden. Ich gedenke, die klinische Betrachtung, in die Dr. Gitelson eingeführt hat, noch etwas weiterzuführen, jedoch nur als obiter dicta zu einzelnen Aspekten des Gegenstandes.

Wir sind in unserer analytischen Arbeit gewohnt zu erleben, daß das Ich des Patienten keineswegs ganz und gar auf der Seite des neuen Verbündeten steht, den es gefunden hat, sondern daß es eine Art fünfter Kolonne enthält, die sehr mächtig sein kann, falls es nicht sogar gänzlich von dieser Kraft beherrscht wird. Daher kommt es, daß uns heute der Gegensatz zwischen ich-dystonem Symptom und ich-syntoner Perversion viel weniger scharf erscheint, als es seinerzeit Freud sah, der als erster auf diese gegensätzliche Beziehung hinwies.

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