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Whitmont, E. (1959). Die “Magische Dimension” in Ubertragung und Gegenübertragung. Psyche – Z Psychoanal., 13(7):457-477.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(7):457-477

Die “Magische Dimension” in Ubertragung und Gegenübertragung

Edward Whitmont

Wir sehen es als grundsätzlich feststehend an, daß die Libido der Übertragung durch Interpretation dem Verständnis des Patienten und damit seinem Bewußtsein zuganglich zu machen sei. Auch wo ein soldies Verständnis vom Patienten aus nicht unmittelbar möglich erscheint, halten wir es dennoch für wesentlich, unsere Erklärungen dem Patienten zumindest sozu-sagen hypothetisch anzubieten. Und in der Tat, entweder reduktiv oder prospektiv, als archetypische Sinngebung, führt solche analytische Erklärung zumeist zum erwünschten Erfolge, zur Wandlung und damit zur Ablösung der Übertragung.

Nun gibt es aber leider genug Fälle, in denen alle Interpretationen wirkungslos zu sein scheinen. Weder leuchten die “Hypothesen” des Analytikers dem Patienten ein, noch mag er intellektuell imstande sein, selbst einen theoretischen Zugang zu den angebotenen Möglichkeiten und Lösungen zu finden. Je mehr sich der Zustand des Patienten der Psychose nähert, desto mehr trifft Sechehayes Formulierung zu (1):

“Wenn ich Renée das Symbolische ihres Denkens und ihrer Symptome erkläre und versuche, es in verstandesmäßige Begriffe zuübersetzen, so versteht sie es nicht. Meine gelehrten Erklärungen klingen für ihr Ohr ‘chinesisch’, und, statt sie zuüberzeugen und sie zu beruhigen, verwirren und bringen sie sie zur Verzweiflung.

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