Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return to the issue’s Table of Contents from an article…

PEP-Web Tip of the Day

You can go back to to the issue’s Table of Contents in one click by clicking on the article title in the article view. What’s more, it will take you to the specific place in the TOC where the article appears.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Eicke, D. (1959). Verchiednes: Koch, Louise W.: Zur Phänomenologie der motorischen Ungeschicklichkeit. Wageningen (H. Veenman en Zonen) 1955, 73 Seiten, 5,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 13(8):876-876.

(1959). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 13(8):876-876

Verchiednes: Koch, Louise W.: Zur Phänomenologie der motorischen Ungeschicklichkeit. Wageningen (H. Veenman en Zonen) 1955, 73 Seiten, 5,50 DM.

Review by:
D. Eicke

Verf. betont — um eine Darstellung des Wesens der Ungeschicklichkeit bemüht —, daß sie nicht über die Ursachen der Ungeschicklichkeit nachforschen wolle. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf psychoanalytische Forschungen. Einige Formen der Ungeschicklichkeit werden an Hand von sportlichen Leistungen und Unfällen im Verkehr sowie in der Industrie exemplifiziert. Hiervon abgesehen, enttäuschen die Ausführungen, nachdem eine sehr gelungene Einführung in die Problemstellung mehr versprochen hatte.

Verf. weist mit Recht darauf hin, daß die phänomenologische Erforschung eines Verhaltens nicht durch Erklärungen möglich ist, sondern “indem wir daran teilnehmen”. Die Beschreibung dieser Teilnahme bringt sie jedoch in Konflikt, da sie unweigerlich doch nach Gründen des ungeschickt Handelnden fragt und damit in psychologische Fragestellung gedrängt wird, die sie nicht beantworten kann, da sie ihnen auch gar nicht nachzugehen beabsichtigt. Hierbei fragt es sich, inwieweit die phänomenologischen Betrachtungen überhaupt in diese Schwierigkeiten führen müssen. Man bekommt den Eindruck, daß ohne weitgehende Bezugnahme auf die psychologischen Erkenntnisse hier nicht auszukommen ist. Nicht ganz verständlich bleibt daher auch ein Anhang über die psychologischen Aspekte der Arbeitsrentabilität in der Industrie, der wohl über das Thema hinausgeht. Die wesentliche Erkenntnis der Arbeit scheint, daß das menschliche Tun um so vollkommener ist, je echter (Verf. schreibt “je mehr”) sich der Mensch in einer Situation engagiert, und daß eine Tätigkeit ungeschickt wird, wenn der Mensch sich zu wenig oder zu viel für eine Sache einsetzt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.