Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To keep track of most cited articles…

PEP-Web Tip of the Day

You can always keep track of the Most Cited Journal Articles on PEP Web by checking the PEP Section found on the homepage.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Scott, W.M. (1961). DEPRESSION, VERWIRRUNG UND MULTIVALENZ. Psyche – Z Psychoanal., 14(11):678-689.

(1961). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(11):678-689

DEPRESSION, VERWIRRUNG UND MULTIVALENZ

W. Clifford M. Scott

Translated by:
Käte Hügel

Als Einleitung zum Hauptteil meines Vortrages möchte ich einige geschichtliche Bemerkungen machen und dann einen Überblick über gegenwärtig bestehende Meinungsverschiedenheiten geben.

Die nicht-analytische, psychiatrische Literatur über die depressive Psychopathologie hat sich mit Konzepten wie Hypo- und Hyperfunktionen, Hemmung, konstitutionellen Rhythmen und Grund-Schemata des Ich beschäftigt; die Frage jedoch, wie man den Ursprung der Depression und der manischen Zustände erkennen könnte, ist nie gestellt noch auch im einzelnen beantwortet worden. Auch die Psychologen hatten bisher erstaunlich wenig über Depression, Kummer, manische Stimmung, Trauer usw. zu sagen.

Seit 1911 befaßt sich die psychoanalytische Forschung mit der Metapsychologie der Depression im Zusammenhang mit den Triebzonen, der Wechselwirkung von Ich und Überich und der Ichentwicklung; über den Zustand der Normalität, etwa bei Genesung von manisch-depressiven Zuständen, über normalen Kummer, normale Trauer und normale Hochstimmung ist jedoch noch wenig ausgesagt worden.

Noch weniger enthält unsere Literatur über die Beziehung pathologischer Trauer zu den tiefer regredierten Zuständen (etwa einem schizophrenen Zustand) oder die Beziehung pathologischer Trauer zu progredienten Zuständen (nämlich der Manie und den Zwängen). Dieser Mangel ist eigentlich erstaunlich bei einem metapsychologischen Problem, das in der Mitte zwischen den Schizophrenien und den Neurosen steht.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.