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Berna, J. (1962). DIE INDIKATION ZUR KINDERANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 16(2):81-99.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):81-99

DIE INDIKATION ZUR KINDERANALYSE

Jacques Berna

Einleitung

Für die Beurteilung einer infantilen Neurose können nicht dieselben Kriterien angewendet werden wie beim Erwachsenen. Jede kindliche Verhaltensweise kann eine vorübergehende Bedeutung haben und darf nicht ohne weiteres als endgültig betrachtet werden. Eine Diagnose ist vor allem abhängig vom Entwicklungsstand. Dieser ist aber im Kindesalter durch sich immer ablösende Phasen gekennzeichnet und kann daher nicht verglichen werden mit dem mehr statischen Bild bei Erwachsenen.

Wir beschränken uns in dieser Arbeit auf die psychoanalytische Kur im Latenzalter (5 bis 12 Jahre). Ebenfalls beschränken wir uns auf die Indikation zur Kinderanalyse lege artis: d. h. Bewußtmachung unbewußten Materials, Kontrolle von Übertragung und Gegenübertragung, Widerstandsbearbeitung, Stärkung der Ichfunktionen. Hinsichtlich der Technik schließen wir uns dem von Anna Freud in ihrem Buch „Kinderanalyse“ umschriebenen Vorgehen an. Außerhalb unserer Betrachtung bleibt die sog. Erziehungsberatung sowie Behandlungen, bei denen die kontinuierliche Aufarbeitung des analytischen Materials fehlt,

Der Indikationsstellung vorausgehen muß eine körperliche Untersuchung durch einen Arzt, der die primär organischen Krankheiten ausschließt. Dies heißt nicht, daß die Indikation zur Kinderanalyse nur per exclusionem gestellt werden darf. Die umstrittenen Fragen und Probleme, die bei einer Diagnose auch von seiten eines Arztes aufgeworfen werden, sind vorläufig noch von einer Klärung zu weit entfernt, als daß wir dort eine sichere Stütze finden können.

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