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Jappe, G. (1962). Reich, Heinrich: Seelenbilder. Strukturanalyse der Seele durch gegenstandsfreie Bilder, Lehrbuch des TUA-Test-Verfahrens und einer experimentellen Malerei. Zürich, Stuttgart (Rascher) 1960, 308 Seiten, 15 Abb., 7 mehrfarbige Bildtafeln, 36 farbige Karten, 50,00 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(4):791-792.

(1962). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(4):791-792

Reich, Heinrich: Seelenbilder. Strukturanalyse der Seele durch gegenstandsfreie Bilder, Lehrbuch des TUA-Test-Verfahrens und einer experimentellen Malerei. Zürich, Stuttgart (Rascher) 1960, 308 Seiten, 15 Abb., 7 mehrfarbige Bildtafeln, 36 farbige Karten, 50,00 DM.

Review by:
G. Jappe

Erfahrungen im fernen Osten führen den Verf. zu kulturanthropologischer Betrachtung der Symbole. Zum besseren Verständnis der dinglosen Malerei schafft er in meditativer Ausrichtung auf Symbole Farb-Formkomplexe und hofft damit eine unmittelbar aus dem kollektiven Unbewußten stammende, von bewußter (= individueller) Beurteilung unabhängige Darstellung des jeweiligen Symbols zu geben. Die psychodiagnostische Anwendung ergab sich nebenbei.

In seiner heutigen Fassung besteht der Test aus 36 Karten, aus denen der Pb 12 sympathische und 12 unsympathische auszuwählen hat. Die Nummern der Karten werden in der Reihenfolge der Wahl nach + und — getrennt notiert und anschließend in ein Formblatt eingetragen. Zur Ergänzung des Verfahrens läßt man den Pb das sympathischste und das unsympathischste Bild aus dem Gedächtnis nachmalen, wofür genormte Farbstifte gebraucht werden. Die Deutung geht aus von der Hypothese, die Bilder symbolisierten bestimmte “Grundkräfte” (I), “Grundeinstellungen” (II), “Subjektive Haltungen” (III), “Objektbeziehungen” (IV), aufgeschlüsselt in einem beigefügten Katalog.

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