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Freyberger, H. (1963). Groddeck, Georg: Das Buch vom Es. (Mit einer Einführung von L. Durell und einem Nachwort von H. Graf Keyserling.) Wiesbaden (Limes 1961, 320 Seiten, 20,— DM.. Psyche – Z Psychoanal., 16(12):918-919.

(1963). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(12):918-919

Groddeck, Georg: Das Buch vom Es. (Mit einer Einführung von L. Durell und einem Nachwort von H. Graf Keyserling.) Wiesbaden (Limes 1961, 320 Seiten, 20,— DM.

Review by:
H. Freyberger

Das Buch vom Es, welches in Form von Briefen an eine Freundin verfaßt ist, kann kaum treffender umschrieben werden als mit den Worten eines engen Freundes von Groddeck, des englischen Schriftstellers Durell, wonach Groddeck (1886-1934) „das ganze Problem der Gesundheit und Krankheit von einem metaphysischen Standpunkt aus behandelt mit der ironischen Weigerung, seine Anschauungen dogmatisch oder geordnet in ein System zu bringen“.

Bei seiner „Es“-Definition geht Groddeck davon aus, daß im Menschen ein „Unbekanntes“, ein „Wunderbares“, das „Es“, sei, welches alles dasjenige steuere, was der Mensch tue und was mit ihm geschehe („der Mensch wird vom ‚Es‘ gelebt“). Nach Groddeck beginnt das „Es“ an der Stelle, wo Ei und Samenfaden sich vereinigen. Für ihn befindet sich bereits im befruchteten Ei ein „Es“, das nicht nur die Zellteilungen, sondern auch die weiteren Organdifferenzierungen zu Haut, Knochen, Augen, Ohren usw. bewirke. Das „Es“ forme die Nase, entzünde die Lungen, mache den Menschen „nervös“, schreibe ihm Atmung und Herzarbeit sowie seine jeweiligen Tätigkeiten vor und lasse schließlich, wenn es die „Lust am Spiel“ verliere, „sich selber sterben“. Entsprechend dieser „selbstherrlichen Kraft“ des „Es“ drückt für Groddeck eine Krankheit in gleicher Weise „Schöpferisches“ aus wie etwa ein verfaßtes Gedicht oder eine vollbrachte berufliche Leistung.

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