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Fischer, H.K. Dun, B.M. Winters, W.L., Jr. Hagner, S.B. Weiss, E. (1964). DIE EMOTIONALE BEDEUTUNG VON ZEITFAKTOREN FÜR DEN BEGINN DES CORONARVERSCHLUSSES. Psyche – Z Psychoanal., 18(3):161-176.
   

(1964). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 18(3):161-176

DIE EMOTIONALE BEDEUTUNG VON ZEITFAKTOREN FÜR DEN BEGINN DES CORONARVERSCHLUSSES

H. Keith Fischer, Barney M. Dun, William L. Winters, Jr., Samuel B. Hagner und Edward Weiss

Translated by:
Maria Schwank

Die Krankengeschichte eines Infarkt-Patienten ist heute üblicherweise eine nachträgliche Zusammenfassung. Sie wird so zu einem Dokument, das häufig wenig zum Verständnis oder zur weiteren Behandlung der Krankheit beiträgt. Trotz der Fortschritte auf biochemischem, physiologischem, elektrokardiographischem und physiologischem Gebiet ist es noch immer unmöglich, spezifische Mechanismen frühzeitig genug festzustellen, um den beginnenden Infarkt zu diagnostizieren und adäquate vorbeugende Maßnahmen einzuleiten.

Verschiedene Untersucher haben darauf hingewiesen, daß in einigen Fällen von Coronarverschluß psychosomatische Faktoren beteiligt seien (1-4). Wenn die psychischen Faktoren besser abgegrenzt und bewertet werden könnten und einer intensiveren Forschungsarbeit zugänglich gemacht würden, so könnte daraus ein Fortschritt in der Verhütung und Therapie resultieren.

In einer früheren Arbeit über emotionale Faktoren bei Herzinfarkt beobachteten Weiss u. a. (5) bei 49% von 43 Patienten einen langsam zunehmenden emotionalen Spannungszustand, bei 37% ein akutes seelisches Trauma und bei 49% sexuelle Probleme vor dem Infarkt. Zusätzlich hatte bei 20,9% der Patienten eine unbewußte dynamische Konstellation, die sogenannte Wiederholungs-Reaktion (anniversary reaction) Beziehung zu dem Zeitpunkt des Infarktes.

Um diese Beobachtungen nachzuprüfen, zu erweitern und mit chronologischen Zeitmarkierungen und anderen objektivierbaren Daten zu korrelieren, wurden 27 neue Patienten mit akutem Coronarverschluß durch psychoanalytisch ausgebildete Psychiater exploriert. Es wurden solche Patienten ausgesucht, die vorher klinisch von kardiovaskulären Krankheiten frei gewesen waren, so daß etwaige Sorgen vor Herzerkrankungen nicht auf direkter persönlicher Erfahrung beruhten.

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