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(1966). ÄNDERUNGEN: Eine redaktionelle Mitteilung. Psyche – Z Psychoanal., 20(1):1-4.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(1):1-4

ÄNDERUNGEN: Eine redaktionelle Mitteilung

I.   1966 tritt die PSYCHE in den 20. Jahrgang. Wir benützen den Anlaß zu Veränderungen. Zunächst lassen wir vom 20. Jahr an diesen neuen Band mit dem Kalender beginnen. Die alte Gepflogenheit des Wechsels mit der Aprilnummer, aus den Zeiten der Ostermesse des Buchhandels zu Leipzig stammend, ist beziehungslos zu unserer Zeit geworden. Wir hoffen, unsere Leser sind einverstanden.

II.  Ein zweites, bedeutenderes Einverständnis erhoffen wir für die Änderung des Untertitels der PSYCHE in: ZEITSCHRIFT FÜR PSYCHOANALYSE UND IHRE ANWENDUNGEN. Die neue Bezeichnung soll präziser als die bisherige den Aufgabenbereich der Zeitschrift abgrenzen. Die vergangenen 20 Jahre haben eine große Ausweitung des Gesamtgebietes der Psychotherapie gebracht. Einen nicht unbedeutenden Anteil an dieser Entwicklung hatte die Psychoanalyse im ursprünglichen Wortsinn, d. h. jene Richtung, die sich auf das Gesamtwerk Sigmund Freuds stützt und nicht nur das eine oder andere Theorem herausgreift, mit ihm ad libitum umgeht und dennoch dafür den Namen Psychoanalyse beibehält.

Als wir 1947 mit der ersten Nummer unserer Zeitschrift herauskamen, hatten wir noch keine Vorstellung, was sich seit 1933, spätestens seit 1938 in unserer Wissenschaft ereignet hatte. Sogar vom Spätwerk Freuds hatten nur sehr wenige Kenntnis. Nach dem Kriegsende begannen wir die ersten Beziehungen zu den in der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung zusammengeschlossenen Kollegen wieder anzuknüpfen. Damals schwebte uns noch als Aufgabenbereich der Zeitschrift eine Synopsis verschiedener tiefenpsychologischer Arbeitsrichtungen vor. Für eine Weile hat dieses Konzept auch seine Funktion erfüllt. Dann wurde klar, daß die Berichterstattung aus dem Gebiet der Psychoanalyse allein die Seiten unserer Zeitschrift füllen wird, wenn wir auch nur die uns am wichtigsten erscheinenden Arbeiten veröffentlichen wollen.

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