Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To access the PEP-Web Facebook page…

PEP-Web Tip of the Day

PEP-Web has a Facebook page! You can access it by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Biermann, G. (1966). Vernon, David, Jeanne Foley, Raymond Sipowicz und Jerome Schulman: The Psychological Responses of Children to Hospitalization and Illness. Springfield/Illinois (Charles u. Thomas) 1965. 192 Seiten, 8.— $.. Psyche – Z Psychoanal., 20(1):78-79.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(1):78-79

Vernon, David, Jeanne Foley, Raymond Sipowicz und Jerome Schulman: The Psychological Responses of Children to Hospitalization and Illness. Springfield/Illinois (Charles u. Thomas) 1965. 192 Seiten, 8.— $.

Review by:
G. Biermann

Das Interesse, das seit den Arbeiten von Spitz, Jackson und Bowlby das Problem „Kind und Krankenhaus“ gefunden hat, hat sich in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten niedergeschlagen. Die Verff. nahmen die Mühe einer ersten kritischen Sichtung auf sich. Dabei ergab sich, daß ein vielgestaltiger Komplex zu bearbeiten war und kaum zwei Veröffentlichungen einem statistisch gesicherten Vergleich standhielten, zumal es sich meist um relativ kleine Gruppen handelte. Von den meisten Autoren wurden über Reaktionen während und nach dem Krankenhausaufenthalt getrennt berichtet. Nur selten konnte das Bild des gesunden Kindes vor Krankheit und Krankenhauseinweisung exakt übermittelt werden.

Insgesamt ließen sich folgende wesentliche Punkte festhalten, wobei das umfangreiche Material ein vollständiges Referieren unmöglich macht:

Vor dem 6. Lebensmonat ist selten mit einer psychischen Schädigung des Kindes zu rechnen, wenn es im Krankenhaus ausreichend „mütterlich“ versorgt wird. Die kritische Phase besteht vom 6. Monat bis zum 4. Lebensjahr. Übereinstimmend wird das Bild der Trennungsangst beschrieben (Bowlby und Robertson) mit seinen charakteristischen Phasen von Verzweiflung, Verleugnung und schließlich äußerer Anpassung des Kindes. Gerade das letztere Bild einer äußerlichen Harmonie zeigt die Schwierigkeiten einer psychologischen Beurteilung und Abgrenzung vordergründigen Haltungen und tieferliegenden seelischen Störungen auf.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.