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Kuiper, P.C. (1966). DIE PSYCHOANALYTISCHE BIOGRAPHIE DER SCHÖPFERISCHEN PERSÖNLICHKEIT. Psyche – Z Psychoanal., 20(2):104-127.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(2):104-127

DIE PSYCHOANALYTISCHE BIOGRAPHIE DER SCHÖPFERISCHEN PERSÖNLICHKEIT

Pieter Cornelis Kuiper

Die Bitte der Redaktion der Zeitschrift „Psyche“, das Werk von Eissler über Goethe zu besprechen, wurde mir zum Anlaß, mich aufs neue darauf zu besinnen, welchen Beitrag die Psychoanalyse zum besseren Verständnis der schöpferischen Persönlichkeit und ihrer Äußerungen leisten kann. Ich entdeckte nämlich, daß ich weder über deutliche Kriterien verfüge, nach denen ein Werk wie das von Eissler zu beurteilen ist, noch über Maßstäbe, mit denen es gemessen werden kann. Es wird sich erweisen, daß solche Kriterien sich organisch aus einer allgemeinen Betrachtung über die psychoanalytische Biographie ergeben.

Zunächst ist festzustellen, daß viele Menschen durch die Lektüre derartiger Biographien enttäuscht werden. Sie erhalten keine Antwort auf ihre Fragen und ärgern sich über das, was man ihnen statt dessen anbietet. H. Hartmann bemerkte in einem Gespräch: „Auf die Frage nach dem Wesen des Schöpferischen kann die Psychoanalyse keine Antwort geben, und die psychologischen Zusammenhänge, die man bei Verfassern literarischer Kunstwerke findet, kann man bei der Analyse anderer ebenso nachweisen.“ Schon Freud führte diese Argumente an — und zwar in seinem berühmten Aufsatz über Leonardo da Vinci: „Es wäre vergeblich, sich darüber zu täuschen, daß die Leser heute alle Pathographie unschmackhaft finden.

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