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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Stierlin, H. (1966). Mandler, Jean Matter und George Mandler: Thinking. From Association to Gestalt. New York, London, Sydney (John Wiley und Söhne) 1964, 300 Seiten, 23,00 s.Graumann, Carl Friedrich (Hrsg.): Denken. Neue Wissenschaftliche Bibliothek Band 3. Köln-Berlin (Kiepenheuer und Witsch) 1965, 513 Seiten, 19,80 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 20(3):238-239.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(3):238-239

Mandler, Jean Matter und George Mandler: Thinking. From Association to Gestalt. New York, London, Sydney (John Wiley und Söhne) 1964, 300 Seiten, 23,00 s.Graumann, Carl Friedrich (Hrsg.): Denken. Neue Wissenschaftliche Bibliothek Band 3. Köln-Berlin (Kiepenheuer und Witsch) 1965, 513 Seiten, 19,80 DM.

Review by:
H. Stierlin

Beide Bände enthalten Originaltexte (zum Teil in Übersetzungen) zur Psychologie des Denkens. In beiden Fällen schrieben die Herausgeber eine einleitende Übersicht und verbindende Kommentare. Mehrere Aufsätze sind in beiden Büchern vertreten.

Das englisch geschriebene Werk holt weit aus. Es veranschaulicht eine Entwicklungslinie, die von Aristoteles über Locke, Hume, die Gebrüder Mill, die englischen Assoziationspsychologen, die Würzburger Schule bis zur Gestaltpsychologie von Koffka, Wertheimer und Köhler führt.

Das deutsche Werk, von Carl Friedrich Graumann herausgegeben, ist heterogener gestaltet. Es handelt sich um eine Sammlung von Abhandlungen, meist akademischer Psychologen, die sich um einen vieldeutigen und komplizierten Begriff gruppiert haben. Im Vergleich zum ersterwähnten Band ist neueren und insbesondere amerikanischen Entwicklungen mehr Raum gegeben. So kommen unter vielen anderen J. Dewey, K. Goldstein und C. L. Hull zu Wort.

Dieser Band schließt mit einem kritischen Aufsatz Gilbert Ryles. Ryle kommt darin zu dem Schluß, „daß die experimentelle Untersuchung des Denkens im ganzen unproduktiv geblieben ist, weil die Forscher konfuse oder irrige Vorstellungen von dem hatten, wonach sie suchten … Sie waren Erben von Begriffsverwirrungen“.

Der Rezensent, der sich durch die vielen Seiten dieser Texte hindurchgearbeitet hat, ist geneigt, diesem Urteil zuzustimmen.

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