Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review the bibliography…

PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Biermann, G. (1966). Ross, Alan O.: The Exceptional Child in the Family. New York - London (Grune & Stratton) 1965, 230 Seiten, 6,75 $.. Psyche – Z Psychoanal., 20(4):311-312.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(4):311-312

Ross, Alan O.: The Exceptional Child in the Family. New York - London (Grune & Stratton) 1965, 230 Seiten, 6,75 $.

Review by:
G. Biermann

Unter dem Begriff des „Sonderkindes“ faßt der Verfasser sowohl das emotional gestörte, das geistesschwache und geisteskranke, als auch das senso-motorisch-defekte Kind zusammen, um zuletzt in diesem Rahmen auch das Pflege- und Adoptivkind zu besprechen. Es ist das Anliegen des Verfassers, den Eltern Wege der Hilfe für diese Kinder aufzuzeigen. Er ist zunächst bestrebt, das familiäre Feld mit seinen vielfältigen Interaktionen, beim gesunden wie beim gestörten Kind, abzuklären. Hier kommt eine wesentliche Bedeutung der jeweiligen elterlichen, insbesondere mütterlichen (statischen) Haltung wie ihrem (dynamischen) Verhalten zu. Diese Beziehungen zwischen Mutter und Kind sind beim Sonderkind weitgehend und auf mannigfache Weise gestört. Zur Beeinflussung und Beseitigung von Fehlhaltungen, die primär und —reaktiv auf ein elterliches Versagen — sekundär vom Kinde ausgehen können, ist eine subtile Kenntnis der mütterlichen Einstellung — ihrer Ängste, Schuldgefühle, Abhängigkeit, Verdrängung u. a. — die notwendige Voraussetzung.

Verf. gibt Hinweise für den Umgang mit den Müttern dieser Kinder, um sie überhaupt zunächst zum Gespräch zu bringen. Er fordert als dessen Grundlage ein offenes Vertrauen mit konstruktiv sachlicher Aufklärung über das Leiden des Kindes und seine Prognose, soweit letztere überhaupt zu stellen ist.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.