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Stierlin, H. (1966). Shapiro, David:Neurotic Styles. Basic Books, Inc. New York, London, 1965, 207 S., 5,50 Dollars.. Psyche – Z Psychoanal., 20(6):478-480.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(6):478-480

Shapiro, David:Neurotic Styles. Basic Books, Inc. New York, London, 1965, 207 S., 5,50 Dollars.

Review by:
H. Stierlin

Die hier beschriebenen Stile betreffen Weisen des Denkens, der Wahrnehmung, der Gefühlserfahrung und der Aktivität. Als relativ konstante „pattern“ kennzeichnen sie die verschiedenen Neurosenformen. Man kann von einer Phänomenologie der Neurosen sprechen. Diese Phänomenologie hat jedoch wenig mit den bisher in Europa erschienenen Phänomenologien gemeinsam. An bestimmten formalen Kriterien orientiert, schließt sie wesentlich an drei Forschungsrichtungen an. Das sind erstens Gedanken, die Wilhelm Reich in seiner „Charakteranalyse“ niedergelegt hat. Zweitens fließen darin die Erkenntnisse der modernen Ich-Psychologie ein — insbesondere Hartmanns Konzept der sich konfliktfrei entwickelnden Ichapparate und Ichfunktionen. Drittens baut sie auf den Arbeiten von Ph. Holzmann, G. Klein und anderen Psychologen auf, die in den USA die sogenannten „cognitive styles“ (Erkenntnisstile oder besser Stile der Realitätsorientierung) beschrieben und erforscht haben.

Ganz wesentlich kommen jedoch in dem Buch Ideen und Beobachtungen zum Ausdruck, die David Shapiro selbst in den letzten zehn Jahren gewonnen hat. Shapiro war, zusammen mit H. Erikson und D. Rapaport, psychotherapeutischer Mitarbeiter am Austin Riggs Center in Stockbridge/Massaschusetts. In den letzten fünf Jahren arbeitete er in eigener Praxis. Viele der hier beschriebenen Erfahrungen verdankt er seiner Beschäftigung mit Rorschach-Tests.

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