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Hochheimer, W. (1966). ZUR ROLLE VON AUTORITÄT UND SEXUALITÄT IM GENERATIONSKONFLIKT. Psyche – Z Psychoanal., 20(7):493-519.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(7):493-519

ZUR ROLLE VON AUTORITÄT UND SEXUALITÄT IM GENERATIONSKONFLIKT

Wolfgang Hochheimer

I

Probleme von Generationskonflikt gehören zu den häufigst beredeten Themen zwischenmenschlichen Zusammenlebens. Das gilt seit Beginn unserer Geschichte bis in unsere Tage. Die Tatsache, daß der homo sapiens noch immer domestiziert werden muß, ist und bleibt konfliktträchtig. Seelische Naturkräfte müssen sozialisiert werden. Das geschieht seitens Älterer gegenüber Jüngeren und pflegt nicht ohne Widerstände abzugehen. Menschenerziehung ist in Wirklichkeit immer noch weit schwieriger, als wir uns vorstellen. Unser habituelles Ungeschick, Kinder zu erziehen, hat eine Wurzel in menschlicher Natur, an der auch wir teilhaben (1). Hinter all unseren Theorien, Vorsätzen und Maßnahmen führen auch in uns „Erwachsenen“ unzureichend sozialisierte Kräfte ihr oft so störendes Eigendasein. Diese Realität zur Kenntnis zu nehmen, behagt uns nicht. Wir wären jedoch in unserem vielgepriesenen Fortschritt ein gutes Stück weiter, wenn wir unsere disponiblen Kräfte mehr dazu verwenden würden, an unserer Humanisierung im Bunde mit den elementaren Energien zu wirken, die wir mit aller Gewalt abzuschieben versuchen und von denen wir nichts wissen wollen. Unsere Kinder beunruhigen uns nicht zuletzt deshalb zutiefst, weil sie uns vor Augen halten, was sich in uns selbst unbewältigt weiter regt. Verhängnisvollerweise beleuchtet unser Bewußtsein nur Randbereiche unserer Antriebe.

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