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Schraml, W. Selg, H. (1966). VERHALTENSTHERAPIE UND PSYCHOANALYSE. Psyche – Z Psychoanal., 20(7):529-546.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(7):529-546

VERHALTENSTHERAPIE UND PSYCHOANALYSE

Walter Schraml und Herbert Selg

Nachfolgende Gedanken entstammen einem Gespräch zwischen den beiden Verfassern, von welchen der eine ein experimenteller Psychologe mit Interesse an der Psychoanalyse und der andere ein Analytiker mit Interesse für die experimentelle und quantitative Überprüfung psychoanalytischer Hypothesen und Ergebnisse ist. Diesem ursprünglichen Rollenspiel entspricht auch die Gliederung unserer Betrachtungen, wobei die dialogische Auseinandersetzung zwischen den beiden Autoren im Endergebnis zwar Akzentuierungen aufwies, jedoch zu einem gemeinsam akzeptierten Ganzen führte.

1. Wissenschaftssoziologische Anmerkungen

In den nunmehr beinahe 70 Jahren ihrer Geschichte hat es der Psychoanalyse nicht an Gegnern gemangelt. Die Formen der Ablehnung reichten vom Totschweigen über partiell oder total negierende Kritik bis zum Pamphlet, etwa im Tenor des Ausspruchs „Die Psychoanalyse ist keine Angelegenheit für die Wissenschaft, sondern für die Polizei“. Je nach der Position der Kritiker richteten sich die Angriffe entweder vorwiegend gegen die Inhalte — im Extremfall der Vorwurf des Pansexualismus — oder die Methode der Psychoanalyse — im Extremfall der Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit. In einer dritten kategorialen Einteilung lassen sich Kritik und Angriffe auf einer Linie zwischen „sachlich“ und „hochgradig affektiv“ einem Punkte zuordnen. Wir erwarten nun von Kritikern des Inhalts der Psychoanalyse ein mehr oder weniger hohes Ausmaß an Affektivität und damit eine geringere Sachlichkeit, kurz und gut ein Handeln im „gerechten Zorne“ zur Verteidigung von Werten, die nach der Meinung der Kritiker durch die Psychoanalyse gefährdet sind.

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