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Stein, H. (1966). Waelder, Robert: Psychoanalytic Avenues to Art (Internat. Univ. Press) 1965. 122 12 Abb., 122 S., 4 $.. Psyche – Z Psychoanal., 20(7):547.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(7):547

Waelder, Robert: Psychoanalytic Avenues to Art (Internat. Univ. Press) 1965. 122 12 Abb., 122 S., 4 $.

Review by:
H. Stein

Die frühen psychoanalytischen Arbeiten, die sich mit Fragen der Kunst beschäftigten, interessierten sich für den oft verborgenen „latenten“ Inhalt künstlerischer Produktionen, ohne freilich die „Formschönheit“ als solche je zu übersehen. Die vorliegende Darstellung des psychoanalytischen Beitrags zu einer ästhetischen Theorie setzt demgegenüber den Akzent auf jene formal-qualitativen Kriterien und sucht — über ihre Funktion als „Verlockungsprämie“ hinaus —diesen im eigentlichen Sinne künstlerischen Momenten gerechter zu werden, als es — mit wenigen Ausnahmen wie den Arbeiten von Kris — die psychoanalytische Literatur bisher tat. In den der psychoanalytischen Terminologie entnommenen Begriffen der Reiz- oder Triebspannung und -entlastung scheint sich eine Möglichkeit zu bieten, dynamische Beziehungen der künstlerischen Elemente, ausgehend von der im Vormenschlich-biologischen, Subcerebralen wurzelnden Ästhetik einfacher Konfigurationen oder „Gestalten“, mit psychoanalytischen Mitteln zu beschreiben. Waelder studiert die Entwicklung des Geschmacks von der kindlichen Lust am einfach Gefälligen, „Süßen“ zu differenzierterem ästhetischem Genuß am eher Herben, „Bitteren“, an spannungsreicheren Gebilden. Die hierbei aufgeworfene Frage, ob und wie in diesem Zusammenhang „Vorlust“ als Spezialfall innerhalb einer allgemeineren Theorie der Lust als Funktion von Spannung zu betrachten ist, hat schon Freud gestellt, als ihm „lustvolle Spannungen und unlustige Entspannungen“ Modifikationen ursprünglicher Konzepte zu fordern schienen; die „exakte Formel“, meint Waelder, ist auch heute nicht gefunden.

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