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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

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Stierlin, H. (1966). Dunham, H. Warren: Community and Schizophrenia.An Epidemiological Analysis. (Wayne State University Press) 1965. 312 12,50 $. Psyche – Z Psychoanal., 20(7):551-552.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(7):551-552

Dunham, H. Warren: Community and Schizophrenia.An Epidemiological Analysis. (Wayne State University Press) 1965. 312 12,50 $

Review by:
H. Stierlin

Vor 27 Jahren veröffentlichte der Autor zusammen mit Robert E. L. Faris die Studie „Mental Disorders in Urban Areas“ (Chicago University Press, 1939). Sie gilt heute als grundlegende Arbeit zum Thema „Soziale Umwelt und Geisteskrankheit“. Inzwischen hat dieses Gebiet viele Bearbeiter gefunden. Besonders bekannt wurden in den USA die Midtown-Manhattan-Studie und die Untersuchung von Hollingshead und Redlich über „Social Class and Mental Illness“. Diese Arbeiten überraschten vor allem durch zwei Funde: einmal durch den hohen Anteil psychiatrischer Störungen in einer systematisch untersuchten Bevölkerung (ein Drittel und mehr aller erfaßten Individuen) und zweitens die statistisch bedeutsame Anhäufung der schweren und insbesondere schizophrenen Störungen in der niedersten sozialen Klasse (der Klasse V im Einteilungsschema von Hollingshead und Redlich). Diese Befunde blieben nicht unwidersprochen. In der Tat, die epidemiologische Erforschung der Geisteskrankheiten ist bis heute ein Tummelplatz unversöhnter Ansprüche und Kontroversen geblieben.

In diese Situation versucht das vorliegende Buch Klarheit zu bringen. Es werden strenge methodische Maßstäbe vertreten. Viele der bisherigen Untersuchungen, so wird im einzelnen ausgeführt, haben von zu wenig repräsentativen Daten vorschnelle Schlüsse auf die Ätiologie der untersuchten Störungen gezogen.

Dunham beschränkt sich hier auf die Erfassung schizophrener Störungen, gibt aber gleichsam am Rande interessante Einblicke in die Verbreitung anderer psychiatrischer Bilder.

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