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Querner, H. (1966). Teilhard de Chardin, Pierre:; Die Schau in die Vergangenheit. Olten und Freiburg (Walter-Verlag) 1965. 398 24,- DM.. Psyche – Z Psychoanal., 20(7):560.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(7):560

Teilhard de Chardin, Pierre:; Die Schau in die Vergangenheit. Olten und Freiburg (Walter-Verlag) 1965. 398 24,- DM.

Review by:
H. Querner

Als Band 4 der Ausgabe der Werke Teilhard de Chardins bringt der Walter-Verlag die Übersetzung von „La Vision du Passé“ (Band III der französischen Gesamtausgabe, Paris 1957). In dem Band sind 21 Aufsätze vereinigt, von denen sechs zu Lebzeiten des Autors nicht veröffentlicht wurden. Dazu gehören die beiden umfangreichen Essays „Die Hominisation“ (1925) und „Die Grundlagen und der Kern des Evolutionsgedankens“ (1926).

Das Grundthema aller Aufsätze ist das Phänomen der Evolution („Transformismus“), das von Teilhard de Chardin lange vor der Anerkennung durch die katholische Kirche nicht nur akzeptiert wurde, sondern die Grundlage seiner wissenschaftlichen Arbeit als Paläontologe und vor allem auch seines philosophischtheologischen Weltbildes darstellte. Der Rahmen der Zusammenstellung ist weit gespannt von paläogeographischen Problemen („Das Antlitz der Erde“) bis zum Problem der Hominisation.

Im Gegensatz zu Band 3 der Ausgabe des Walter-Verlages („Das Auftreten des Menschen“, bespr. in Psyche XIX, 868), in dem die Überschreitung der Grenzen naturwissenschaftlichen Denkens nur an wenigen Stellen hervortritt, gehen die Gedanken in der vorliegenden Zusammenstellung fast in jedem einzelnen Abschnitt weit über diese Grenze hinaus, obwohl der Autor selbst sich anscheinend oft noch diesseits dieser Grenze sieht, z. B. in dem 1955 niedergeschriebenen Aufsatz „Eine Verteidigung der Orthogenese im Zusammenhang mit den Speziationsfiguren“. Diese Grenzüberschreitung und Vermischung naturwissenschaftlicher Befunde, Erkenntnisse und Konzeptionen mit rein spekulativen, durch nichts zu begründenden Gedankengängen charakterisieren die meisten Arbeiten des Buches. Diesen Gedanken ist aber oft auch deswegen schwer zu folgen, weil die verwendeten Begriffe und die Diktion die genügende Klarheit vermissen lassen.

Instruktiv für das Denken Teilhard de Chardins sind hauptsächlich die Aufsätze der zwanziger Jahre, die den größten Teil des Bandes ausfüllen. In den späteren Arbeiten treten neue Gedanken kaum hervor.

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