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Paál, J. (1966). Grünthal, E.: Aktuelle Fragen der Psychiatrie und Neurologie. Vol. L: Psychologie und Psychiatrie. Bibliotheca Psychiatrica et Neurologica, Fase. 122, Basel New York (S. Karger AG), 1964, XV + 490 Seiten, 17 Abb., 12 Tab., 94,- DM.. Psyche – Z Psychoanal., 20(8):629-631.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(8):629-631

Grünthal, E.: Aktuelle Fragen der Psychiatrie und Neurologie. Vol. L: Psychologie und Psychiatrie. Bibliotheca Psychiatrica et Neurologica, Fase. 122, Basel New York (S. Karger AG), 1964, XV + 490 Seiten, 17 Abb., 12 Tab., 94,- DM.

Review by:
J. Paál

Die vorliegende Sammlung — Jakob Klaesi zum 80. Geburtstag gewidmet — will über aktuelle und wichtige Fragen der Psychiatrie und Neurologie einen umfassenden Überblick geben. Die Redakteure wollen sich auf Beiträge konzentrieren, die verschiedene psychologische Schulen der Psychopathologie und der klinischen Psychiatrie geleistet haben, allerdings mit Ausklammerung der „sogenannten tiefenpsychologischen Schulen“, da diese sich aus der Psychopathologie selbst entwickelt hätten und somit immer auf dem klinischen Boden geblieben seien. Ein Argument, das beim Überblick der recht heterogenen Arbeiten, unter denen manche das Gebiet der klinischen Psychiatrie ebenfalls nicht verlassen, nicht ohne weiteres einzuleuchten vermag. Anhand von zwei etwas ausführlicher besprochenen Arbeiten werden wir auch sehen, daß diese Abstinenz aufgehoben wird, wenn es um abwertende Urteile, Vorwürfe der Psychoanalyse gegenüber, geht.

Eingangs gibt W. Leibbrand einen Rückblick auf die Beziehungen zwischen Psychologie und Psychopathologie von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1900. Der Verfasser bereichert uns mit einer Fülle interessanter Kuriositäten aus der Geschichte der Medizin und der Philosophie. Aus der Vielzahl der Daten seien nur einige Thesen hier erwähnt: Grundlegend für die Tiefenpsychologie gelte Leibnitzens Monadenlehre; auch Herbarts Einfluß auf den Begriff des Unbewußten bei Freud wird erwogen.

H. Feldmann versucht, die Validität der Ganzheitsaspekte für wissenschaftlich sinnvolle psychopathologische Aussagen zu prüfen. Theo Herrmann, der sich nach der „Berliner“ Schule orientiert, gibt sehr klare und plastische Formulierungen der einzelnen gestalttheoretischen Begriffe, die von den anderen Autoren eher als bekannt vorausgesetzt werden.

H. H. Wieck und K. H. Stäcker versuchen, auf klinisch-psychiatrischem Gebiet die gestalttheoretischen Interpretationen kritisch zu verfolgen.

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