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Bychowskl, G. (1966). PLATONISCHE LIEBE UND DIE SUCHE NACH DER SCHĂ–NHEIT: Das Drama Winckelmanns. Psyche – Z Psychoanal., 20(9):700-714.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(9):700-714

PLATONISCHE LIEBE UND DIE SUCHE NACH DER SCHÖNHEIT: Das Drama Winckelmanns

Gustav Bychowskl

Translated by:
Sabine Bosse und Käte Hügel

Das klinische Material, das dieser Untersuchung zugrunde liegt, betrifft den gefeierten Gelehrten Johann Joachim Winckelmann, der in der Kulturgeschichte und Ästhetik eine hervorragende Stellung innehat. Obwohl die biographischen Daten erstaunlich dramatisch sind, war Winckelmanns Leben und Persönlichkeit niemals Gegenstand einer Pathographie.

Im Juni 1768 wurde Europas geistige Elite von der Nachricht der Ermordung Johann Joachim Winckelmanns erschüttert. Der Begründer der Archäologie und der Geschichte der hellenischen Kunst, der führend an der Wiedererweckung des Studiums des klassischen Altertums beteiligt war, befand sich nach einer kurzen Reise nach Österreich und seinem Heimatland Deutschland auf dem Rückweg nach Rom, wo er durch seine Entdeckungen und Schriften den Gipfel seines Ruhms erklommen hatte. Unterwegs hielt er sich fast eine Woche lang in Triest auf und wartete auf ein Schiff, das ihn nach Ancona bringen sollte, von wo aus er Rom zu erreichen gedachte. In Triest wurde er von einem jungen Mann, namens Archangeli, den er in seinem Hotel kennengelernt hatte, einem jungen Koch mit krimineller Vergangenheit, ermordet.

Die Zeitungen äußerten Schrecken und Bestürzung darüber, daß ein so bedeutender Mann das Opfer eines Halunken geworden war, dem er nur Freundlichkeit erwiesen hatte. Allein ein Korrespondent berichtete mit ungläubigem Staunen, daß der Mörder vor seiner Hinrichtung behauptet habe, nicht er habe die Gesellschaft des vornehmen Fremden gesucht, sondern es sei im Gegenteil jener gewesen, der ihn verfolgte und nicht genug von seiner Gesellschaft bekommen konnte.

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