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Furman, R.A. (1966). TOD DER MUTTER WÄHREND DER ANALYSE EINES SECHSJÄHRIGEN. Psyche – Z Psychoanal., 20(10-11):778-796.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(10-11):778-796

TOD DER MUTTER WÄHREND DER ANALYSE EINES SECHSJÄHRIGEN

Robert A. Furman

Translated by:
Waltrud Klüwer

Billy war bei Beginn seiner Analyse gerade sechs Jahre alt. Zwei Wochen später brach bei seiner Mutter das bösartige Leiden wieder aus, das im Jahre zuvor eine radikale Mastektomie erforderlich gemacht hatte. Die Krankheit nahm einen rapiden Verlauf und führte nach dreieinhalb Monaten zum Tode der Mutter.

Der vorliegende Bericht umfaßt die ersten sieben Monate von Billys Analyse und soll die technischen Probleme beleuchten, die sich bei der Entfaltung dieser Tragödie ergaben. Das Material wird chronologisch aufgeführt, die Probleme an den Stellen erörtert, an denen sie entstanden. Die Behandlung während der drei Monate nach dem Tode der Mutter wird ebenfalls dargestellt, um den Beginn der Trauerarbeit bei Billy zu verfolgen.

Billy kam mit viereinhalb Jahren in die Hanna-Perkins-Schule (A. Katan, 1959), zunächst wegen einer hartnäckigen Enuresis, Fingerlutschens und weil er seine fünf und sieben Jahre älteren Brüder plagte. Eine zweijährige Behandlung auf dem Weg über die Mutter (E. Furman, 1957), die sechs Monate vorher begonnen hatte, wurde von Marion Barnes durchgeführt. Ein Jahr danach trat das einschneidende Ereignis der Mastektomie der Mutter ein. Billys Enuresis wurde durch diese Behandlung nicht beeinflußt, vielmehr trat zusätzlich eine starke feminine Identifizierung in den Vordergrund. Das zeigte sich in der Bevorzugung mädchenhafter Beschäftigungen und Spiele, in seinem Benehmen und ferner in der von der Abwehr bestimmten Wahl von Mädchen zu Spielgefährten und Freunden.

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