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Bergen, M.E. (1966). DIE WIRKUNG EINES SCHWEREN TRAUMAS AUF EIN VIERJÄHRIGES KIND. Psyche – Z Psychoanal., 20(10-11):797-820.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(10-11):797-820

DIE WIRKUNG EINES SCHWEREN TRAUMAS AUF EIN VIERJÄHRIGES KIND

Mary E. Bergen

Translated by:
Elisabeth Mahler

Mord übt eine Schockwirkung auf das Gemüt des Erwachsenen durch das Entsetzen aus, das unkontrollierte Gewalt und nicht wieder gut zu machende Destruktion hervorrufen; kleine Kinder können solche Begebenheiten anders erleben, da sie noch in ihrer eigenen Welt magischer Kraft und brutaler Ereignisse verstrickt sind. Der stärkste Schock wird wohl dadurch hervorgerufen, daß ein Aspekt des Erlebnisses frühere Befürchtungen und Ängste Wiederaufleben läßt. Wissenschaftliche Untersuchungen von Kindern, die traumatische Erlebnisse hatten, zeigen, wie die erschreckenden, überwältigenden Ereignisse nicht objektiv, sondern entsprechend den Phantasien und früheren Erfahrungen der Kinder erlebt werden. Während meiner Ausbildung an der Hampstead Child-Therapy Clinic war es mir möglich, die Auswirkung eines Traumas bei einem kleinen Mädchen zu verfolgen, das im Alter von vier Jahren Zeugin einer Gewalttat war, durch die es in wenigen Minuten die Eltern und das Zuhause verlor und die ihren Lebenslauf entscheidend veränderte.

Der Vater des Kindes, bei dem später eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde, erstach seine Frau während eines Streites, der durch seinen Eifersuchtswahn hervorgerufen worden war. Er fügte ihr vier schwere Brustverletzungen zu. Um Hilfe schreiend wankte die Frau in den Garten, wo Ellen mit ihren zwei und drei Jahre alten Schwestern spielte.

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