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Geleerd, E.R. (1966). BORDERLINE-ZUSTÄNDE IN DER KINDHEIT UND ADOLESZENZ. Psyche – Z Psychoanal., 20(10-11):821-836.

(1966). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 20(10-11):821-836

BORDERLINE-ZUSTÄNDE IN DER KINDHEIT UND ADOLESZENZ

Elisabeth R. Geleerd

Translated by:
Martha Eicke-Spengler

Wenn man die analytische Literatur hinsichtlich der Art von Patienten untersucht, so ist man überrascht, wie sich im Laufe der Jahre das Interesse kontinuierlich verschoben hat. Breuer und Freud (1893-95) studierten hysterische Phänomene, dann schrieb Freud seine klassischen Arbeiten über die zwangsneurotische Symptomatologie. Seine unmittelbaren Nachfolger richteten ihre Aufmerksamkeit auf die Charakterstruktur ihrer Patienten. In den letzten zwanzig Jahren ungefähr findet eine neue Entwicklung statt. Bei Diskussionen über besonders schwierige Patienten machen Kollegen häufig die Bemerkung, daß sich deren Problematik von den Charakterneurosen unterscheide, und zwar im Sinne einer bedenklicheren Diagnose.

Ich will hier nicht darüber diskutieren, ob wir es mit einer allgemeinen Verschiebung in der Symptomatologie zu tun haben, oder ob die Analytiker im Zuge der „erweiterten Anwendung der Analyse“ (Arden House Meeting 1954) Patienten mit andersartigen Störungen behandeln. Immerhin bedeutet die Diagnose „Grenzfall“ (borderline) eine Warnung — und zwar hinsichtlich der Prognose wie hinsichtlich der Therapie. Wir stehen damit vor solchen Fragen wie: „Wie viele Belastungen kann dieser Mensch in seinem Leben aushalten, ohne in einen manifesten psychotischen Zustand zu geraten?“ und vor dem damit zusammenhängenden Problem: „Wieviel Nutzen kann ein solcher Patient von einer analytischen Behandlung haben?“ Über die Beantwortung dieser Fragen sind sich die Analytiker nicht einig; das bedeutet, daß noch sehr viele weitere Untersuchungen über solche Fälle notwendig sind.

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