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Richter, H. (1967). FERNSEHÜBERTRAGUNG PSYCHOANALYTISCHER INTERVIEWS. Psyche – Z Psychoanal., 21(5):324-340.
    

(1967). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 21(5):324-340

FERNSEHÜBERTRAGUNG PSYCHOANALYTISCHER INTERVIEWS

Horst-Eberhard Richter

Die Übertragung psychoanalytischer Gespräche mittels Tonband, Einwegspiegel oder Fernsehen, die in Amerika bereits länger praktiziert wird, bringt eine grundsätzliche Schwierigkeit mit sich. Die exklusive Intimität des Arzt-Patient-Dialoges wird beeinträchtigt. Arzt und Kranker wissen, daß sie nicht nur zueinander reden, sondern auch noch zu anderen Menschen. Wie wirkt sich dieses Wissen aus? Verliert dadurch die Interaktion an Echtheit und Tiefe? Wird dadurch die Entwicklung einer vertrauensvollen Arbeitsbeziehung behindert?

In den Augen mancher mögen die denkbaren Nachteile als ein prinzipiell zu hoher Preis alle eventuellen Vorteile der direkten Beobachtung für Unterricht und Forschung überwiegen. Andererseits liegen einzelne sehr positive Erfahrungsberichte vor, z. B. von L. S. Kubie über Supervision mit Tonband-Aufzeichnungen in Yale. Es erleichtert jedenfalls die Bewertung der zitierten technischen Übertragungsmethoden, wenn man sich die Gelegenheit verschaffen kann, eines dieser Verfahren in der praktischen Anwendung zu studieren.

Hier seien Erfahrungen mit dem Gebrauch des Fernsehens zur Übermittlung psychoanalytischer Erstinterviews mitgeteilt. Diese Methode - Übertragung live oder per Aufzeichnung -, in der Gießener Psychosomatischen Universitätsklinik zu Ausbildungs- und Forschungszwecken eingeführt, sei nachfolgend zunächst beschrieben:

Die technische Anlage

Wir benutzen eine Industrie-Fernsehanlage Televisor der Fernseh-G. m. b. H. Darmstadt mit einer Orthikon-Kamera TV 120, ausgerüstet mit 3 Objektiven von 35 mm, 105 mm, 200 mm Brennweite. Die Kamera ist per Fernbedienung schwenkbar. Das Gerät hat sich bei uns ausgezeichnet bewährt. Die Kamera steht nicht im Interview-Raum selbst, sondern in einem benachbarten Zimmer. Aufgenommen wird durch eine kleine Glasscheibe hindurch. Da die Kamera von hinten mit einem schwarzen Vorhang abgedeckt ist, werden die Patienten durch das Objektiv kaum je abgelenkt. Oft wird das Objektiv überhaupt nicht registriert.

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