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Loewenstein, R.M. (1968). DAS PROBLEM DER DEUTUNG. Psyche – Z Psychoanal., 22(3):187-198.

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):187-198

DAS PROBLEM DER DEUTUNG

Rudolph M. Loewenstein

Translated by:
Renate Berna

Bei meinem Überblick über die Art, wie der Analytiker deutet, werde ich mich darauf beschränken, die allgemeinbekannten Fakten beiläufig zu erwähnen (3), um näher auf diejenigen Probleme einzugehen, die noch nicht klar genug formuliert worden sind und die noch besser erforscht werden sollten. Ich werde zuerst die Stellung der Deutungsarbeit in der analytischen Technik besprechen, und zwar im Hinblick auf jene, durch Deutungen zustande kommenden, dynamischen Veränderungen des Patienten, die wir Einsicht nennen (6, 11).

Ich möchte zuerst hervorheben, daß die Interventionen des-Analytikers nicht ausschließlich aus Deutungen bestehen. Gewisse Maßnahmen des Analytikers ermöglichen erst die beabsichtigte dynamische Wirkung der Deutungen. Andere Interventionen schaffen Bedingungen, ohne die das analytische Vorgehen nicht möglich wäre. Zu diesen notwendigen Interventionen gehört alles, was den Patienten veranlaßt, die Grundregel einzuhalten (7, 8), deren Zweck es ist, die Zensurschranke zu lockern, welche normalerweise zwischen den bewußten und den vorbewußten Denkvorgängen besteht. Und dies führt indirekt wieder zur Lockerung der Schranke zwischen vorbewußten und unbewußten Phänomenen (9): es bewirkt, daß die Assoziationen des Patienten vorwiegend vom Primärprozeß beeinflußt werden (10). Das Festhalten des Patienten an der Grundregel wird neben anderen Bedingungen — zumindest bei der Mehrzahl der für die Psychoanalyse geeigneten Fälle — durch die liegende Stellung erleichtert (14).

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