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Grütter, E. (1968). ZUR THEORIE DES AGIERENS. Psyche – Z Psychoanal., 22(8):582-603.
    

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(8):582-603

ZUR THEORIE DES AGIERENS

Emil Grütter

Nachdem Sigmund Freud den Begriff „Agieren“ in den Jahren 1905 und 1914 eingeführt hatte, erschienen außer Sandor Ferenczis technischen Experimenten, August Aichhorns Arbeit über „Verwahrloste Jugend“ und Anna Freuds Untersuchungen über die Abwehrmechanismen wenig wesentliche Beiträge zum Problem des Agierens.

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg rückte das für unsere praktische Arbeit doch wesentliche Thema in den Mittelpunkt des Interesses, vermutlich als Folge der neuen Forschungen über die Objektbeziehungen. Auch wurde eine Verbesserung der Kontrollmöglichkeiten speziell asozialen Verhaltens immer wünschbarer.

Was heißt aber überhaupt Agieren? In der neuesten Literatur herrscht eine so große Verwirrung über diesen Begriff, daß er fast unbrauchbar geworden ist. Agieren wird gleichgesetzt mit Symptomhandlungen und Charakterhaltungen, mit neurotischem Verhalten überhaupt oder gar mit gesundem Handeln. P. Blos meinte am Ende eines von der Boston University School of Medecine veranstalteten Symposions: „Es scheint mir, daß das Konzept des Agierens mit Bezügen und Bedeutungen überladen wurde. Die eher klar umschriebene Definition vor 30 Jahren, wo Agieren während der Analyse als legitime und analysierbare Form des Widerstands betrachtet wurde, ist nun so ausgeweitet worden, daß sie auf delinquentes Verhalten und alle Arten von Ich-Pathologie und Impulshandlungen paßt.

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