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Greco, R.S. Pittenger, R.A. (1968). DIE „UNORGANISIERTE“ KRANKHEIT. Psyche – Z Psychoanal., 22(8):614-629.
  

(1968). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(8):614-629

DIE „UNORGANISIERTE“ KRANKHEIT

Ray S. Greco und Rex A. Pittenger

Während der ganzen Spanne eines Menschenlebens gibt es auf allen Stufen des biologischen Funktionierens Fluktuationen, die für die Lebensprozesse wesentlich sind: chemische, physiologische, psychische und soziale. Die Aufrechterhaltung der physiologischen Homöostase ist eine Funktion automatischer Rückkoppelungsmechanismen (feedback). Die Aufrechterhaltung des psychischen Gleichgewichts im Einzelmenschen ist eine Hauptfunktion der psychischen Mechanismen und sozialen Systeme, wie sie George L. Engel, M. D., in seinem Werk Psychological Development in Health and Disease und Erik H. Erikson in Kindheit und Gesellschaft so gut beschreiben.

Dieses Gleichgewicht gerät oft in Gefahr. Wenn ein Individuum Belastungen ausgesetzt ist, sei es durch Druck von außen, sei es durch pathologische Vorgänge von innen her, droht eine Regression auf infantilere Verhaltensweisen. Dieses Bild der Regression ist jedem praktischen Arzt vertraut, der miterlebt hat, wie ein vierjähriges Kind zur Flasche zurückkehrt (für das Kind folgerichtig, und gewöhnlich vorübergehend), wenn es krank ist oder wenn ein Geschwisterchen geboren wird. Ärzte denken gewöhnlich nicht an dieses Regressionsschema, wenn ein Bankier oder Geschäftsmann im Zusammenhang mit einer organischen Erkrankung oder einer emotionellen Reaktion ein Verhalten an den Tag legt, das eher einem Jugendlichen oder einem Kind angemessen wäre.

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