Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by year…

PEP-Web Tip of the Day

After you perform a search, you can sort the articles by Year. This will rearrange the results of your search chronologically, displaying the earliest published articles first. This feature is useful to trace the development of a specific psychoanalytic concept through time.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Rosenkötter, L. (1969). AUS PSYCHOANALYTISCHEN ZEITSCHRIFTEN: The Psychoanalytic Quarterly: Volume XXXVIII, 1969, Heft Nr. 1. Psyche – Z Psychoanal., 23(11):867-869.

(1969). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(11):867-869

AUS PSYCHOANALYTISCHEN ZEITSCHRIFTEN: The Psychoanalytic Quarterly: Volume XXXVIII, 1969, Heft Nr. 1

Lutz Rosenkötter

Jacob A. Arlow: Unconscious Fantasy and Disturbances of Conscious Experience (Unbewußte Phantasie und Störungen der bewußten Wahrnehmung). Seite 1—27.

Unbewußte Phantasien entstammen ontogenetisch jener frühen psychischen Aktivität, in der bestimmte Wahrnehmungen bestimmten Triebwünschen und Bedürfnissen zugeordnet waren und zu Halluzinationen als ersten Denkvorgängen führten. Triebfixierungen beeinträchtigen die Ichintegration von Tagträumen, die durch Gegenbesetzungen bewußtseinsunfähig werden. Unbewußte Phantasien sind relativ strukturiert und dauerhaft; sie stehen insofern dem Sekundärprozeß nahe. Andererseits können sie mit starker, nach Abfuhr drängender Triebenergie besetzt sein und zeigen somit Merkmale des Primärprozesses, Ökonomisch gesehen stellen sie Kompensationen für eine nicht akzeptierte reale Versagung dar. — Unbewußte Phantasien weisen nicht nur die bekannten Beziehungen zu Symptombildungen, Fehlleistungen und zum Witz auf, sondern beeinflussen auch die Wahrnehmung. Wenn das Gleichgewicht zwischen. der Besetzungsenergie der abgewehrten Phantasie und der jeweiligen Gegenbesetzungsenergie des Ichs gestört wird, können die neutralisierten Ichfunktionen der Wahrnehmung und Realitätsprüfung beeinträchtigt werden, was zu Fehlwahrnehmungen, Verwirrung, Realitätsverlust, Identitätsstörungen und im Extremfall zu Halluzinationen führt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.