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Künzler, E. (1970). Brenner, Charles:Grundzüge der Psychoanalyse. Frankfurt/Main (S. Fischer) 1967, 236 Seiten, 12,50 DM.. Psyche – Z Psychoanal., 24(1):77-78.

(1970). Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 24(1):77-78

Brenner, Charles:Grundzüge der Psychoanalyse. Frankfurt/Main (S. Fischer) 1967, 236 Seiten, 12,50 DM.

Review by:
E. Künzler

Unter dem deutschsprachigen Leserpublikum besteht eine große Nachfrage nach Charles Brenners „Grundzügen der Psychoanalyse“. Das weist auf ein starkes Bedürfnis nach in die Theorie und Ergebnisse der Psychoanalyse einführenden Werken hin. Es dokumentiert gleichzeitig, daß psychoanalytische Arbeiten auch in breiteren Leserschichten Absatz finden, sofern, sie verlegerisch günstig angeboten werden.

Brenners Buch hat einen Vorzug, der es als Einführung in die Theorie der Psychoanalyse empfehlenswert macht: die Gesichtspunkte der analytischen Ich-Psychologie sind in die Darstellung eingearbeitet worden. Sein Aufbau zeigt im Vergleich zu Freuds „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse“ die Akzentverschiebung, die in der Psychoanalyse seit der Entwicklung des strukturellen Modells und dem Ausbau der Ich-Psychologie stattgefunden hat.

Brenner weist zuerst den psychischen Determinismus und die Anerkennung des Unbewußten als die beiden grundlegenden Hypothesen der analytischen Arbeit nach. Der Trieblehre ist das folgende Kapitel, dem psychischen Apparat sind drei weitere gewidmet. Erst dann folgen in je einem Kapitel Abhandlungen über Fehlleistungen und Witz sowie die Traumlehre. Das abschließende Kapitel beschäftigt sich mit der Psychopathologie.

Daß die Grundzüge der Psychoanalyse hier auf etwa 220 Selten (abgesehen vom Literaturverzeichnis und dem Register) prägnant dargeboten sind, ist anerkennenswert, Allerdings läßt die kurze einführende Skizze vieles hypothetisch erscheinen, was der sich informierende Leser gerne schlüssiger begründet sehen möchte.

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